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„Tödliches Erbe“: Thomas Hoffmann legt seinen ersten Krimi vor
Der Wissener Buchautor Thomas Hoffmann (Tom Ice) überreichte „am Ort des Verbrechens“ im Burghof Linz Exemplare seines Kriminalromans „Tödliches Erbe – Sarah Winkler und das Vermächtnis von Linz“ an Verantwortliche der Stadt und an „Menschen, die mir im Laufe meiner Recherchen sehr geholfen haben“. Hoffmann freute sich sehr, dass sich auch schon einige Krimifans eingefunden hatten. Ausgangspunkt der Geschichte ist die Folterkammer der Burg, wo der grausam zugerichtete Grafe Gero von Wolkenfels tot aufgefunden wird.
Viele haben irgendwie mitgewirkt beim Linzer Krimi von Thomas Hoffmann (Mitte). (Foto: privat) Wissen/Linz. Unter dem Namen Tom Ice hat der Wissener Buchautor Thomas Hoffmann seinen ersten Roman veröffentlicht. Anlässlich einer Präsentation überreichte er „am Ort des Geschehens“ Exemplare seines Werkes „Tödliches Erbe – Sarah Winkler und das Vermächtnis von Linz“ an Menschen, die ihm im Laufe seiner Recherchen geholfen hatten sowie an den Beigeordneten Karl-Heinz Wölbert als Vertreter der Stadt Linz. Hoffmann bedankte sich „für die vielen guten und positiven Erfahrungen, die ich hier machen durfte“. Er sagte, dass es ihm erst dank der vielfältigen Impulse, die er erhalten habe, möglich gewesen sei, „einen Roman zu schreiben, der in Ihrer schönen Stadt spielt“.

Graf Gero in der Folterkammer
Und in der Tat hat der Krimi alles, was das Herz eingefleischter Fans höherschlagen lässt: Neben der spannenden Handlung, in der Grafen und Gräfinnen ihre dunklen Geheimnisse haben, die nicht ans Licht der Öffentlichkeit gelangen sollen, gibt es Reporter, Betrogene und natürlich Polizisten, allen voran die Kriminalhauptkommissarin Sarah Winkler aus Koblenz, die zusammen mit ihrem Kollegen Fabian Lauer aus Linz im Falle des tot in der Folterkammer seiner Burg aufgefundenen und grausam zugerichteten Grafen Gero von Wolkenfels ermittelt. Und dass Sarah Winkler über „ganz besondere Fähigkeiten“ verfügt, die mit ihrer eigenen Vergangenheit zusammenhängen und die dem Ganzen einen mystischen Touch geben, das erfährt der Leser im Laufe der Lektüre.

Der Roman verknüpft geschickt Vergangenheit und Gegenwart, scheinen am Anfang noch die Handlungen, Zeit- und Ortssprünge willkürlich und unzusammenhängend, so wird der Leser mehr und mehr in eine Welt hineingezogen, in der sich nach und nach alles zusammenfügt: Vergangenheit und Gegenwart, Handlungsorte und normale und leicht „schräge“ Typen.

Geheimnisse werden gelüftet
Und mitten drin immer wieder Sarah Winkler, der selbst erst allmählich klar wird, wohin die kriminalistisch-mystische Reise geht, in der sie sich befindet. Auch ihr Kollege Fabian Lauer ist alles andere als eine Randperson; ebenso wie seine Kolleginnen und Kollegen aus Koblenz und Linz bringt er „seine Fähigkeiten und Eigenheiten“ ein und gemeinsam deckt das Team schließlich zwei Todesfälle und so manches dunkle Geheimnis auf.

Thomas Hoffmann bedankte sich in diesem Zusammenhang insbesondere bei dem Ersten Kriminalhauptkommissar Eduard Sprenger von der Linzer Inspektion, der ihn mit wichtigen Abläufen der Polizeiarbeit vertraut gemacht, „aber bei weitem nicht alles verraten“ habe. Auch bei dem Stadtführer Patrick Bernard bedankte sich der Autor und bei allen, die anlässlich der kurzen Präsentation in den Burghof der Burg Linz gekommen waren. Schon hier waren Krimifans anwesend, die sich auf vergnügliche Lesestunden ebenso freuten wie die Besitzerin der Linzer Buchhandlung Cafitz, Dr. Felicitas Reuschenbach-Boerger, die zusammen mit dem Autor Tom Ice das eine oder andere Event planen will. Das aber, so sind sich die beiden einig, hängt von der Leserresonanz ab, aber immerhin stellt Tom Ice in Aussicht, dass Sarah Winkler möglicherweise bald wieder mitten in einen Fall gerät, in dem ein altes stillgelegtes Hotel am Drachenfels dunkle Geheimnisse birgt. Und natürlich wird es auch dort wieder kriminalistisch-mystisch. (PM)
Nachricht vom 30.11.2018 www.ak-kurier.de