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Stimmungsvolle Bergweihnacht am Limbacher „Christstollen“
Am Sonntag, dem 9. Dezember (2. Advent), lohnt sich der Besuch der mittelalterlichen Limbacher Schiefergrube ganz besonders. Denn der örtliche Kultur- und Verkehrsverein (KuV) verwandelt das bergbauliche Kleinod wieder in einen „Christstollen“ und feiert ab 13:30 Uhr eine heimelige Bergweihnacht. Lichter, Kerzen und eine festliche Dekoration erfüllen Umfeld, Stollen und das Dunkel der Grube in zwanzig Metern Tiefe mit weihnachtlichem Glanz und sorgen so für eine unvergleichliche Atmosphäre.
Bergweihnacht am „Christstollen“ (Schieferbergwerk „Assberg“). Foto: Martin Schüler
Limbach. Doch damit nicht genug: Weihnachtliche Aufführungen lassen die Bergweihnacht hoch oben auf dem Assberg zu einem unvergesslichen Adventserlebnis werden. Bereits ab 14:15 Uhr erfreuen die Limbacher Dorfmusikanten die Besucher mit weihnachtlichen Klängen. Und auch wer seiner Vorfreude auf Weihnachten selbst musikalisch Ausdruck verleihen möchte, hat mit Beginn der Dämmerung im „Christstollen-Chor“ Gelegenheit dazu. Unterhaltsam begleitet wird das gemeinsame Weihnachtsliedersingen traditionell vom Akkordeonisten Dirk Zorn – Gänsehaut pur! Eingestreute Kurzlesungen von Matthias Budde runden den festlichen Chorgesang auf wundervolle Weise ab. Die Fackelwanderung hinunter nach Limbach zum Haus des Gastes (1,5 Kilometer) setzt zum Abschluss der Bergweihnacht um circa 17:30 Uhr nicht nur für die kleinen Besucher ein letztes Glanzlicht. Dampfender Glühwein, alkoholfreier Punsch, Kaltgetränke sowie allerlei Weihnachtsleckereien und ein deftiger Eintopf bieten derweil Gelegenheit zur Stärkung.

Der Besuch der Bergweihnacht lässt sich auch wunderbar mit einer adventlichen Wanderung kombinieren. Etwa auf dem „Limbacher Panoramaweg“ (LIMBACHER RUNDE 21, 7,3 Kilometer). Über diesen wird um 13:15 Uhr ab Limbach (Haus des Gastes, Hardtweg 3) auch eine geführte Tour zum „Christstollen“ angeboten (5 Kilometer bis Grube). Ab dem Wanderparkplatz an der Limbacher Steinbrücke (Ortsmitte) lässt sich aus Westerwald-Steig (bachabwärts, 3 Kilometer bis Grube) und Druidensteig (über Mühlenaustraße, 2 Kilometer bis Grube) zudem eine Rundwanderung zum „Christstollen“ kombinieren. Alternativ kann der Rückweg auch mit der Fackelwanderung erfolgen.

Die beiden Steige lassen sich aber auch ab dem Kloster Marienstatt hervorragend zu einer „Christstollen-Runde“ kombinieren (Start: Parkplatz alte Steinbrücke): Hier sind es bis zur Grube 7 (Westerwald-Steig, über Brücke Richtung Limbach) beziehungsweise 3 Kilometer (Druidensteig, bachabwärts Richtung Limbach). Wer lieber mit dem Auto kommt, folgt ab der Straße „Neuengarten“ (Ortsausgang Richtung Astert) der Beschilderung. Parkplätze sind in Grubennähe vorhanden.

Ausführliche Infos zur Bergweihnacht und den möglichen Rundwanderungen gibt es gerne telefonisch (0151 220 74 323) sowie im Internet unter www.kuv-limbach.de. (PM)
Nachricht vom 02.12.2018 www.ak-kurier.de