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Kultur
Heimische Chöre singen Hochamt im Hohen Dom zu Köln
Das ist etwas ganz Besonderes für die Chöre aus der Region: Am 10. Februar gestalten sie das Hochamt im Kölner Dom musikalisch. Mit dabei sind der Wissener Jugendchor „Chorus live“, der Kirchenchor Cäcilia von St. Joseph in Hamm, die Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde Hamm, das „ChÖrchen“ aus Hamm sowie einige Projektchorsängerinnen und Sänger. Bereits am Tag zuvor soll die Messe in einer Kirche in der Region gesungen werden.
Am 10. Februar singen heimische Chöre beim Hochamt im Kölner Dom. (Foto: Hohe Domkirche zu Köln, Dombauhütte/Matz und Schenk)Wissen/Hamm. Einigen Chören aus der Heimat wird am Sonntag, den 10. Februar, eine besondere Ehre zuteil: Sie übernehmen die musikalische Gestaltung des Hochamtes um 10 Uhr im Hohen Dom zu Köln. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Wissener Jugendchores „Chorus live“, des Kirchenchores Cäcilia von St. Joseph in Hamm, der Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde Hamm und des ökumenischen „ChÖrchens“, ebenfalls Hamm, unterstützt von einigen Projektchorsängerinnen und Sängern. „Besonders froh sind wir darüber, dass für die musikalische Begleitung das Kammerorchester ‚musica viva‘ des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz gewonnen werden konnte. Es zählt unter der Leitung von Tobias Simon, der aus Birken-Honigsessen stammt, zu den besten Schulorchestern Deutschlands“, so Hans-Georg Rieth, Initiator des Projektes und Leiter der katholischen Chöre. „Ein solches Projekt macht mir unglaublich viel Freude. So viele unterschiedliche Menschen, die gemeinsam zur Ehre Gottes auf einem solch hohen Niveau musizieren: Jung und Alt, evangelisch und katholisch, Wissen und Hamm, ja sogar von einem Partnerchor aus Essen werden wir unterstützt.“

Praktizierte Ökumene
Auch das Hauptwerk des Gottesdienstes stammt aus der Region. Hans-Georg Rieth komponierte die „Missa Gaudete in Domino“. Der Titel „Freuet euch im Herrn“ spiegelt auch die Philosophie wieder, die hinter der Chorarbeit und hinter dieser Messe steht. Die veränderten Rahmenbedingungen, gerade für kirchliche Chöre, erfordern ein Umdenken, um gestärkt in die Zukunft zu gehen. Die Chöre werden meist kleiner und älter, die Männerstimmen werden weniger. Die Messe soll hier als dreistimmiges Werk mit eingängigen und schönen Melodien helfen, weiterhin mit viel Freude im Chor zu singen. Eine besondere Bereicherung für die Messe sind die Intros und die Orgelbegleitung, die eigens vom Kantor der evangelischen Gemeinde Hamm, Achim Runge, auch Leiter der beiden evangelischen Chöre, geschrieben wurden. „Sie machen die Messe auch zu einem Werk von praktizierter Ökumene, Freundschaft und Miteinander auf Augenhöhe“, freut sich Hans-Georg Rieth. Für die Gestaltung des Hochamtes im Kölner Dom wurde der Orgelpart eigens in Orchesterstimmen umgearbeitet, so dass eine kleine Festmesse entsteht.

„Missa Gaudete in Domino“ auch in der Region geplant
Um auch den Menschen in der Region das außerordentliche Hörerlebnis zu ermöglichen, ist die Gestaltung eines Gottesdienstes am Samstag, 9. Februar, geplant. Da es noch organisatorische Fragen zu klären gibt, werden Ort und Zeit noch bekanntgegeben.

Wer singt mit?
Wer noch im Projektchor mitwirken möchte, kann weitere Informationen per E-Mail unter rieth@marienberge.de erhalten. Einige wenige Plätze sind noch frei. Der Gottesdienst am 10. Februar im Hohen Dom zu Köln kann unter domradio.de live verfolgt werden.

Der Fahrplan bis zum 10. Februar:
• freitags, 19.15 Uhr: Proben des Jugendchores „Chorus live“, katholische Kirche Kreuzerhöhung, Wissen
• montags, 19.30 Uhr: Proben des Kirchenchores Cäcilia Hamm, katholisches Pfarrheim
• Sonntag, 27. Januar, ab 14.30 Uhr: Probentag des Projektchores, Arche Noah Marienberge
• Samstag, 9. Februar, ab 14.30 Uhr: Generalprobe mit anschließendem Gottesdienst, Ort noch offen
• Sonntag, 10. Februar, 10 Uhr: Hochamt im Hohen Dom zu Köln (PM)
Nachricht vom 08.01.2019 www.ak-kurier.de