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Politik
Helena Peters ist neue Kreisvorsitzende der Schüler-Union
Dem Schreiben nach Gehör kann sie gar nichts abgewinnen, die Schüler-Union im Kreis Altenkirchen. Auch Lehrermangel und Unterrichtsausfall sind ein Dauerthema beim Unions-Nachwuchs. Bei der Mitgliederversammlung in Betzdorf wurde Helena Peters zur neuen Kreisvorsitzenden in der Nachfolge von Christian Behler gewählt.
Die  neue Kreisvorsitzende der Schüler-Union, Helena Peters (2. von rechts), im Kreis ihrer Mitstreiter. (Foto: Schüler-Union)Betzdorf/Kreisgebiet. Die Schüler-Union (SU) im Landkreises Altenkirchen hat einen neuen Vorstand gewählt. Dabei gab der bisherige Vorsitzende Christian Behler das Amt an Helena Peters ab. „Ich freue mich, dass der bisherige Vorstand viele motivierte Schüler gewinnen konnte, um für eine Verbesserung der Bildungspolitik einzutreten“, sagte Behler abschließend. Zum stellvertretenden Vorsitzenden der Schüler-Union wurde Joshua Cassens und zur Geschäftsführerin Sonia Parwani gewählt. Marlon Kowalski und Max Weyel komplettieren den Vorstand als Beisitzer.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung nahmen die Nachwuchspolitiker Bezug auf die rheinland-pfälzische Bildungspolitik, so kritisierte die neue SU-Vorsitzende Peters: „Das Schreiben nach Gehör muss dringend abgeschafft werden, aktuelle Studien belegen den pädagogischen Irrsinn der rot-grünen Politik.“

„Wir wollen auch die digitale Ausstattung der Schulen verbessern, da dies im Zeitalter der immer schneller voran schreitenden Digitalisierung, eine enorm wichtige Rolle einnehmen wird“, konstatierte SU-Geschäftsführerin Sonia Parwani. Zudem kritisierten die Mitglieder den Mangel an Lehrkräften und den damit einhergehenden Unterrichtsausfall an rheinland-pfälzischen Schulen. „Die Probleme sind seit Jahren bekannt, allerdings ist eine Verbesserung der Situation kaum spürbar“, kritisierte Christian Behler. Auch diskutierten die Schüler über aktuelle bundespolitische Themen wie beispielsweise die Wahl der Parteivorsitzenden der neuen CDU Deutschlands. Max Weyel lobte: „Die Kandidaten haben einen äußert fairen und inhaltlich breit ausgestellten Ideenwettbewerb über die Zukunft unserer Volkspartei geführt.“ Es sei jetzt besonders wichtig, möglichst alle Flügel der Partei in den Prozess der politischen Ausrichtung, in den nächsten Jahren zu integrieren. (PM)
Nachricht vom 09.01.2019 www.ak-kurier.de