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Rollstuhlfahrer in letzter Sekunde aus brennendem PKW gerettet
Die zufällig verbeikommende Besatzung eines Rettungswagens, die einen Patienten an Bord hatte, und ein Ersthelfer retteten das Leben eines Rollstuhlfahrers. Dieser war mit seinem PKW auf der B 414 von der Fahrbahn bei Müschenbach abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Sein Fahrzeug fing sofort Feuer.
Fotos und Video: RS MediaMüschenbach. Am Dienstagnachmittag, den 12. Februar war ein Rollstuhlfahrer mit seinem PKW auf der B 414 auf dem Weg von Altenkirchen nach Hachenburg. Der 83-jährige Fahrer eines PKW kam in einer Rechtskurve vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Das Fahrzeug fing Feuer.

Zufällig kam kurz darauf ein Rettungswagen, der mit einem Patient unterwegs war, an der Unfallstelle vorbei. Der Besatzung des Rettungswagens und einem Ersthelfer gelang es den Mann aus seinem Fahrzeug zu befreien und so vor den Flammen zu retten. Das Unfallopfer wurde nach ersten Informationen schwer verletzt. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Die Feuerwehren Hachenburg und Müschenbach wurden alarmiert, die den brennenden PKW löschten. Im Einsatz waren weiterhin ein weiterer Rettungswagen und der Notarzt. Die Polizei Hachenburg lobt in diesem Zusammenhang den Ersthelfer und die Besatzung des Rettungswagen, die nach ihrer Meinung dem Mann das Leben gerettet haben, indem sie ihn quasi in letzter Sekunde aus dem brennenden Fahrzeug holten.

Wegen der Rettungsmaßnahmen musste die B 414 für rund zwei Stunden komplett gesperrt werden.(woti)


Video von der Einsatzstelle



   
Nachricht vom 12.02.2019 www.ak-kurier.de