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„Frühlingserwachen“ im Flammersfelder Rathaus
Die Verwaltung der Verbandsgemeinde Flammersfeld hatte am Montag (11. März) in den Raiffeisen-Saal eingeladen. Als Gäste waren unter anderen Heijo Höfer (MdL), der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen, Fred Jüngerich, und zahlreiche Ortsbürgermeister erschienen. Die Ausstellung „Frühlingserwachen“ von Ulrich Lipp wurde eröffnet.
Gäste mit dem Künstler und dem Gastgeber: (von links) Altenkirchens Bürgermeister Fred Jüngerich, Laudator Janssen Peters, der Künstler Ulrich Lipp und Flammersfelds Beigeordneter Rolf Schmidt-Markoski. (Foto: kkö) 
Flammersfeld. Der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski, konnte am Montagabend (11. März) zahlreiche Gäste im Raiffeisen-Saal im Rathaus begrüßen. Er eröffnete die Ausstellung des Malers Ulrich Lipp. Das Thema ist „Frühlingserwachen“, es wird in 41 Werken dargestellt. „Kunst und Kultur haben auch in unserer Verbandsgemeinde einen besonderen Stellenwert für die Gesellschaft“, so Schmidt-Markoski. Er wies darauf hin, dass die Arbeiten Lipps im Erd- und Obergeschoss zu sehen seien, „wo sonst der Amtsschimmel wiehert.“ Der Maler Ulrich Lipp lebt seit 1993 in der Verbandsgemeinde, und zwar im Horhausener Ortsteil Luchert. „Die Verbandsgemeinde ist nicht nur froh, sondern auch ein wenig stolz darauf, dass bekannte Künstler hier ihre neue Heimat finden“, so der Beigeordnete. In Richtung des Altenkirchener Bürgermeisters Fred Jüngerich gab Schmidt-Markoski der Hoffnung Ausdruck, dass es auch nach der Fusion möglich sein sollte, Künstlern der Region in den Rathäusern Raum für Ausstellungen zu bieten.

Am Schluss seiner Rede dankte Schmidt-Markoski den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, namentlich Elke Patt und Martina Beer sowie dem fleißigen Handwerker Wolfgang Hähn. Weiter galt sein Dank Ilka Lenz-Heuchemer (Mezzo-Sopran) und Wolfgang Scharenberg (E-Piano) für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung.

Die Laudatio für den Künstler hielt dann der Philosoph Janssen Peters. Er ging auf eine naheliegende Frage ein: „Was macht der Frühling mit den Menschen?“ Aus philosophischer Sicht, so Peters, sei es wichtig, dies in seiner Gesamtheit zu betrachten, den Frühling als die „Phase des Erwachens“ zu verstehen, ohne den Winter und den folgenden Sommer zu übersehen. Der Frühling, den Ulrich Lipp darstellt, ist ein Aufbruch. „Die Sonne, die Düfte, aber auch der Regen sind, das wissen wir alle, notwendig, um uns körperlich und geistig auf die Veränderungen einzustellen.“ Peters wies darauf hin, dass es ohne den Winter keinen Frühling geben könne. Zum Schluss wünschte er den Besuchern der Ausstellung viel Freude an den Werken des Künstlers und eine positive Auseinandersetzung mit dem, was der Maler zeigt. (kkö)
     
Nachricht vom 12.03.2019 www.ak-kurier.de