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Nachricht vom 06.04.2019
Region
Lange Tradition: Wissener Karnevalisten besuchten die Mi-Carême in Chagny
Die Mitglieder des Freundschaftsvereins Wissen-Chagny und eine Abordnung der Karnevalsgesellschaft (KG) Wissen mit Prinzessin Marion I. und Kinderprinzessin Lea I. besuchten Wissens französische Partnerstadt Chagny, um an den Feierlichkeiten zur Mi-Carême teilzunehmen. Natürlich gab es ein ansehnliches Programm für die Wissener.
Natürlich waren auch die Wissener Prinzessin Marion I. (2. von rechts) und Kinderprinzessin Lea I. (2. von links) mit nach Chagny gereist. (Foto: privat)Wissen/Chagny. Ende März war es wieder soweit: Die Mitglieder des Freundschaftsvereins Wissen-Chagny und eine Abordnung der Karnevalsgesellschaft (KG) Wissen mit Prinzessin Marion I. und Kinderprinzessin Lea I. besuchten Wissens französische Partnerstadt Chagny. Ein abwechslungsreiches Programm einschließlich der Teilnahme an der Mi-Carême war für die Wissener Gäste vorbereitet. Mit einem Aperitif wurde die Gruppe in Chagny begrüßt, bevor es dann in die einzelnen Gastfamilien beziehungsweise ins Hotel ging. Mit einem gemeinsamen Abendessen und schönen Gesprächen am ließ man den Tag ausklingen. Am nächsten Morgen stand zunächst der Besuch der größten Biogasanlage am Stadtrand von Chagny auf dem Programm. Hier wurde man fachgerecht aufgeklärt, wie wichtig diese Anlage für Frankreichs Umwelt ist.

Ein volles Programm
Beeindruckend und herzlich war anschließend der mittlerweile schon zur Tradition gewordene Empfang bei Sylvie und Alain Truchot in Chaudenay, die alle Wissener Gäste zu sich zum Aperitif geladen hatten. Nach Austausch von Gastgeschenken und liebevollen Worten hat es sich Prinzessin Marion I. nicht nehmen lassen, noch ein paar Orden, unter anderem an die Gastgeberin, zu überreichen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Maison du Peuple besuchte man am Nachmittag das Weingut Domaine Richez, wo auch die verschiedenen Gastvereine Chagnys begrüßt wurden und ihr Können zeigten. Zum Abendessen gab es dann eine Überraschung seitens der KG: Solomariechen Lana Schramm präsentierte mit Bravour ihr Solo und die mitgereisten Junioren-Tanzmädels Lea, Joelle, Marie und Lana hatten mit Tom, dem Bruder von Lea, und Joelles Bruder Jonas eine kleine Tanzvorführung einstudiert, die sie allen Anwesenden präsentierten. Der Applaus sprach für sich. Am Abend nahm man dann am Lichterumzug teil, welcher am Rathaus endete und mit einer Begrüßung der Prinzessinnen von Chagny, den Prinzessinnen aus Wissen und den befreundeten Vereinen abschloss.

Große Gastfreundschaft
Der Sonntagmorgen stand zur freien Verfügung. Viele der Wissener Bürger besuchten den traditionellen Markt von Chagny oder genossen die Sonne im Café. Einige begleiteten die Prinzessin und Kinderprinzessin aus Wissen zur Feuerwehr, die einen offiziellen Empfang vorbereitet hatten. Auch hier war man von der Gastfreundschaft überwältigt und Marion I. überreichte Thierry Pages als Dank ihren Sessionsorden. Am Nachmittag startete dann bei strahlendem Sonnenschein der Umzug zur Mi-Carême und man war überwältigt von der Vielzahl der Menschen, die am Straßenrand den teilnehmenden Gruppen zujubelten. Der Tag endete im Maison du Peuple mit dem Empfang der französischen Prinzessinnen, des Freundschaftsvereins Wissen-Chagny, der Karnevalsgesellschaft Wissen sowie Prinzessin Marion I. und Kinderprinzessin Lea I. mit Adjutanten.

Viele Worte des Dankes
Bürgermeister Michael Picard, Lydie Richard, Präsidentin der Mi-Careme und Alain Truchard, Präsident der Compagnons begannen mit ihren Grußworten und der Verleihung von diversen Auszeichnungen und Geschenken. Im Gegenzug bedankte man sich von Wissener Seite durch Helmut Lemler, Präsident des Freundschaftsvereins Wissen-Chagny, Daniel Merkel, Vorstandsmitglied der Karnevalsgesellschaft Wissen und den Prinzessinnen Marion I. und Lea I. für die schönen Stunden in Chagny, für die Herzlichkeit und die jahrelange Freundschaft. Man freue sich darauf, einen Großteil im Mai zum Jubiläumswochenende der 50-järhigen Städtepartnerschaft in Wissen zu sehen. Wie immer bei solchen Besuchen ging die Zeit zu schnell vorüber. Mit vielen Eindrücken und schönen Begegnungen wird der Besuch für alle Teilnehmer in guter Erinnerung bleiben. (PM)
 
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