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Westerwaldwetter: In Nacht zu Sonntag starker Frost bis minus 7 Grad
Die Wetterlage kippt am Wochenende, es gibt einen Temperatursturz mit Schnee, Schneeregen und Graupel. Auf den Straßen kann es nochmal gefährlich glatt werden. In der Nacht zu Sonntag klart es auf und Frost bis zu minus sieben Grad kann erhebliche Schäden in Weinbergen, Obstplantagen sowie in den Gärten und auf den Balkonen in unserer Region anrichten.
Am Samstagmorgen könnten nicht nur die Vierbeiner ungläubig dreinschauen. Foto: Wolfgang TischlerRegion. Eisiger Wind und Kälte aus der Arktisregion ist im Anmarsch. In der Nacht zum Samstag setzt Regen ein. Bis zum Morgen geht dieser oberhalb von rund 400 Metern Höhe in Schnee über. Auch darunter sind zeitweise nasse Flocken mit dabei. Dies sagt das Westerwaldwetter vorher. In der Nacht zum Sonntag klart es auf und dann rauschen die Temperaturen in den Keller.

In der Mitte Deutschlands, also auch im Westerwald, sollen laut den Meteorologen die Temperaturen unter Null sinken. In ungünstigen Lagen sagen die Fachleute Temperaturen von bis zu minus sieben Grad vorher. Dies wäre natürlich eine Katastrophe für Blüten, jungen Pflanzen und Früchte. Unser Tipp: Alle Balkonpflanzen wieder ins Warme räumen. Pflanzen draußen, wo immer möglich schützen, zum Beispiel Vlies über die jungen Kulturen decken. Bei Obstbäumen wird dies schwierig. Hier heißt es Daumen drücken, dass die Temperaturen vielleicht doch wärmer bleiben.

Die Obstbaumblüte ist zwar fast überall durch, aber die jungen Früchte vertragen laut Experten nur maximal zwei Minusgrade, alles was darüber ist, zerstört die Frucht. Winzer und Obstbauern sind in Alarmbereitschaft. (woti)
Nachricht vom 03.05.2019 www.ak-kurier.de