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Zum Wissener Stadtfest ging die Sonne auf
Die „Land-Wohlfühl-Stadt“, wie Stadtbürgermeister Berno Neuhoff die Siegstadt Wissen gerne nennt, hatte zum Stadtfest geladen, gemeinsam mit Vereinen, Organisationen, Schulen und Unternehmen. Und die Besucher kamen. Da war jede Menge los in der Wissener Innenstadt. Auf zwei Bühnen erlebten die Besucher ein abwechslungsreiches Programm.
Stadtfest? Gelungen, wie der Besucherandrang zeigte. (Foto: P.-J. Steinke/Stadt Wissen)Wissen. Die sorgenvollen Blicke auf die Wetterprognosen waren am Sonntag (12. Mai) schnell vergessen, als das Stadtfest in der Wissener Innenstadt erst einmal Fahrt aufgenommen hatte. Petrus hatte ein Einsehen mit den Ausstellern und den Besuchern. War es am Morgen noch recht kühl und bedeckt, so änderte sich dies zum Mittag hin. Der Bereich um die Rathausstraße war ständig gut gefüllt, wollten doch mehrere tausend Besucher dabei sein, wenn Wissen feierte. Weit über 150 Stände waren aufgebaut, mehr als 1.500 Frauen und Männer vor und hinter den Kulissen sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Bevor die Geschäfte um 13 Uhr öffneten, hatten unter anderem Gruppen der Lebenshilfe ihre Auftritt auf und vor der „Petz-Bühne“, darunter die Rollstuhltänzerinnen und Tänzer, unterstützt von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern. Danach sangen die Chöre der Lebenshilfe und alle Aktiven bekamen den verdienten Applaus des Publikums. Gleiches galt für die Vielzahl von Musik- und Tanzdarbietungen auf beiden Stadtfest-Bühnen.

Die Stände in der Rathausstraße sowie den umliegenden Straßen waren ständig umlagert, so dass die Standbetreiber alle Hände voll zu tun hatten, um die vielen Kunden zu bedienen. Für das leibliche Wohl sorgten viele Imbiss- und Getränkestände, die überwiegend von Vereinen und Gruppen betrieben wurden. So waren die Stände der Schulen immer wieder Anlaufpunkt für die Eltern, deren Sprösslinge nach den Sommerferien eingeschult werden oder die Schulform wechseln. Die Lehrer, aber auch Schüler, gaben bereitwillig Auskunft zu ihren Schulen. Die Lebenshilfe im Kreis Altenkirchen hatte ihr jährliches Kickerturnier mit dem Stadtfest zusammengelegt und konnte sich über mehr als 45 Team-Anmeldungen freuen. Und mittendrin traf man immer wieder die Gäste aus den Wissener Partnerstädten Chagny, Letchworth und Krapkowice.

Am Stand der freiwilligen Feuerwehr Wissen gab es natürlich einiges zu bestaunen. So war hier eine alte Handdruckspritze ebenso ausgestellt wie ein modernes Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Kommandowagen. David Musall, Wehrführer in Wissen, freute sich über den regen Zulauf. Auch die Jugendfeuerwehr des Landkreises konnte an ihrem Stand viele Fragen beantworten und hofft auf weiteren Zulauf für ihre Gruppen. Der Stadtverband der Malteser stellte seine Arbeit ebenfalls vor. Der Stand der Stadt Wissen war ein besonders beliebter Anlaufpunkt, was auch für die Betriebe gilt, die um Bewerber in verschiedensten Berufen warben.

Für die Sicherheit der Besucher sorgten, wie bei allen Großveranstaltungen, die freiwilligen Helferinnen und Helfer vom Deutschen Roten Kreuz und die Polizei. Das Stadtfest Wissen sollte, so viele Besucher, eine ständige Einrichtung werden – wobei es allerdings auch Kritik am Termin gab, der einigen zu dicht an den Festen in Betzdorf und Altenkirchen lag. Hier kann aber zweifellos nachbessern. Veranstalter und Besucher waren aber zufrieden, was natürlich auch dem zwar kühlen, aber sonnigen Frühlingswetter zu verdanken ist. (kkö)
       
       
       
Nachricht vom 13.05.2019 www.ak-kurier.de