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Wehren arbeiteten gut zusammen
Die Feuerwehren aus Pleckhausen und Horhausen veranstalteten anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Shell-Tankstelle in Willroth eine Schauübung.
übung willrothWillroth. Schauübung der Wehren aus Pleckhausen und Horhausen an der Shell Tankstelle in Willroth. Angenommen wurde, dass ein Tankzug verunglückt war. lief aus und es bestand Explosionsgefahr. Der Tankzug wurde zwischen den Gebäuden platziert und einer der Fahrer mimte den Verletzten.
Der Einsatzplan war in drei Aufgaben eingeteilt. Die erste Gruppe des technischen Zuges Horhausen übernahm die Menschenrettung, die Befreiung des verletzten Fahrers aus dem Führerhaus. Da die Fahrerkabinen sehr hoch angesiedelt sind, hat sich der Horhausener Zug eine zerlegbare Rettungsbühne zugelegt. Die Wehrleute demonstrierten deren Einsatz. Eine weitere Gruppe übernahm den Geretteten und tarnsportierte ihn auf einer Schleifkorbtrage und übergab ihn dem Rettungsdienst.
Parallel dazu ging ein zweiter Trupp daran, das Leck am Tankzug zu lokalisieren und abzudichten. Eine Erdung des Tankwagens wurde vorgenommen, Messungen der auftretenden Dämpfe durchgeführt und eine Umpumpstation zur Aufnahme des Treibstoffes aufgestellt.
Der Löschzug Pleckhausen übernahm währenddessen die Brandsicherung durch ein TLF 24/50 und ein LF 8. Das TLF führt 5000 Liter Wasser mit und hat eine Pumpleistung von 2400 Litern pro Minute. Der Löschzug hält auf seinem Fahrzeug auch 500 Liter Schaummittel bereit. Auf dem TLF ist ein Wasserwerfer montiert, der pro Minute 2000 Liter Wasser spritzen kann.
Zur Übung führte der TZ Horhausen auch das Gefahrstofffahrzeug mit. Chemikalienanzüge, Atemschutzgeräte, Stromerzeuger, Lichtmast und mehr werden mitgeführt. Nicht alles kam allerdings in Willroth zum Einsatz.
Die vielen Besucher waren beeindruckt von der reibungslosen Zusammenarbeit der Wehren. (wwa)
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Über eine Arbeitsbühne wird der Verletzte aus dem Führerhaus befreit. Fotos: Wachow
     
Nachricht vom 17.08.2007 www.ak-kurier.de