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Politik
Heimatkunde mit MdB Andreas Bleck: Grube Georg war das Ziel
Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Mit Bleck auf Heimatkunde“ lädt AfD-MdB Andreas Bleck Interessenten aus seinem Wahlkreis regelmäßig ein, geschichtsträchtige Orte in seiner Heimat zu besichtigen. Diesmal war die Grube Georg in Willroth das Ziel. Bei bestem Wetter genossen die Teilnehmer eine spannende Führung durch die verbliebenen Gebäude des ehemaligen Bergwerks.
Die Grube Georg mit Förderturm. (Foto: Archiv AK-Kurier)Willroth. Der heimische AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck besichtigte mit 20 Teilnehmern die Grube Georg in der Ortsgemeinde Willroth. Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Mit Bleck auf Heimatkunde“ lädt Bleck Interessenten aus seinem Wahlkreis regelmäßig ein, geschichtsträchtige Orte in seiner Heimat zu besichtigen. Darüber informiert der Abgeordnete per Pressemitteilung.

Bei bestem Wetter genossen die Teilnehmer eine spannende Führung durch die verbliebenen Gebäude des ehemaligen Bergwerks. Nach einem ausführlichen Vortrag über den Erzbergbau in der Region, speziell in der Grube Georg, konnte die Gruppe den insgesamt 56 Meter hohen Förderturm besteigen, von dem man einen tollen Blick über den vorderen Westerwald bis hin in die Eifel hat. Der Bergbau in Willroth begann bereits im Jahr 1338. Erst im Jahr 1867 wurden allmählich Maschinen zur Förderung des Eisenerzes eingesetzt. Insgesamt wurden in der Zeit 6,5 Millionen Tonnen gefördert. Schätzungsweise befinden sich noch vier Millionen Tonnen in der Grube. Aufgrund der internationalen Konkurrenz wurde die Förderung jedoch im Jahr 1965 unrentabel und die Grube daher geschlossen. Heute engagiert sich die Bürgerinitiative Willroth für das Industriedenkmal.

„Es ist wichtig, dass wir und unsere Nachfahren wissen, wie unsere Vorfahren gelebt und gearbeitet haben. In der Grube mussten Männer, Frauen und Kinder unter schwersten Bedingungen arbeiten. Vor einigen Jahrhunderten gab es noch keine arbeitserleichternden Maschinen, Atemmasken oder Schutzbrillen. Unsere Bergbauvergangenheit sollte uns unter anderem daran erinnern, dass wir unsere heutigen Arbeitnehmerrechte und strengen Arbeitsschutzmaßnahmen bestmöglich bewahren müssen. Denn nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten. Deshalb müssen wir in unserer Heimat alles dafür tun, Kulturdenkmäler und die Erinnerungen an unsere Vergangenheit zu erhalten“, sagt Bleck. (PM)
Nachricht vom 15.05.2019 www.ak-kurier.de