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An der BBS: Unsere Freiheit und der Hindukusch
Ob unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt wird, unter anderem darüber diskutierten Schüler der BBS jetzt mit Oberleutnant Dennis Liebenthal, einem Jugendoffizier der Bundeswehr. Ein Seminar, das gute Impulse für den Ethik- und Sozialkundeunterricht gab.
Wissen. Im Rahmen eines von Oberleutnant und Jugendoffizier Dennis Liebenthal geleiteten Seminars beschäftigten sich jetzt Schülerinnen und Schüler verschiedener Vollzeit- und Teilzeitklassen (BF2, HBF, BOS 1, BSVW 08) der Berufsbildenden Schule Wissen insbesondere mit den ethischen und politischen Aspekten weltweiter Bundeswehreinsätze. In Arbeitsgruppen recherchierten die Schüler im Internet Hintergründe zu aktuellen Fragen rund um Auslandseinsätze der Bundeswehr, die sie dann präsentierten und in der anschließenden Diskussion mit dem Jugendoffizier kritisch reflektierten. Besonderes Interesse zeigten die Schüler angesichts aktueller Pressemeldungen verständlicherweise am Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Oberleutnant Liebenthal beantwortete sehr offen und differenziert die zahlreichen Fragen der Schüler. In einer teils lebhaft geführten Debatte wurde am Beispiel Afghanistan der Frage nachgegangen, inwiefern Frieden durch Waffen geschaffen werden kann. Aber auch die Problematik der Wehrgerechtigkeit wurde thematisiert und aktuelle Berichte über Menschenrechtsverletzungen in der Bundeswehr angesprochen. Am Ende des Schultages waren sich alle Beteiligten des Schülerseminars darin einig, dass diese Veranstaltung den Ethik- und Sozialkundeunterricht inhaltlich und methodisch bereichert hat.
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Foto: Jugendoffizier Liebenthal im Gespräch mit einer Schülerarbeitsgruppe.
Nachricht vom 26.02.2010 www.ak-kurier.de