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Bündnis Westerwald Nazifrei unterstützt „Frauen für Frauen e.V.“
Der Verein „Frauen für Frauen e.V.“, der in Hachenburg neben dem Frauenhaus eine Beratungsstelle betreibt, freute sich sehr darüber, vom Bündnis Westerwald Nazifrei mit einer Spende von 200 Euro bedacht zu werden. Das Bündnis hatte im letzten Sommer unter dem Namen „NoBordersCup“ ein Hobbyfußballturnier gegen Rassismus ausgerichtet und dabei einen Überschuss erwirtschaftet, der nun geeigneten Institutionen zugutekommen soll. Der Verein wird die Spende des Bündnisses für sein Projekt „Gegen die Angst“ verwenden.
Spendenübergabe in Hachenburg. (Foto: privat)Hachenburg. Der Verein „Frauen für Frauen e.V.“, der in Hachenburg neben dem Frauenhaus eine Beratungsstelle betreibt, freute sich sehr darüber, vom Bündnis Westerwald Nazifrei mit einer Spende von 200 Euro bedacht zu werden. Das Bündnis hatte im letzten Sommer unter dem Namen „NoBordersCup“ ein Hobbyfußballturnier gegen Rassismus ausgerichtet und dabei einen Überschuss erwirtschaftet, der nun geeigneten Institutionen zugutekommen soll. Die Entscheidung fiel hier zugunsten der Seenotrettung, die, so die Pressemitteilung des Bündnisses, „aufgrund der tödlichen Lage von Geflüchteten im Mittelmeer und der rechtspolitisch motivierten Kriminalisierung derzeit jeden Cent benötigt.“ Aber auch die Gewalt in sozialen Beziehungen, die sich meist gegen Frauen und ihre Kinder richtet, stelle ein oft vergessenes, jedoch weiterhin alltägliches Problem der Gesellschaft dar. Hierzu leiste der unabhängige Westerwälder Verein „Frauen für Frauen“ einen wichtigen Beitrag zur Hilfe, wo eben diese fehlt.

Der Verein wird die Spende des Bündnisses für sein Projekt „Gegen die Angst“ verwenden. Hierbei handelt es sich um ein Nachsorgeprojekt für Kinder unterschiedlicher Herkunft im Alter zwischen 8 und 18 Jahren, die zeitweise mit ihren Müttern im Frauenhaus Hachenburg lebten und in dieser Zeit dort betreut wurden. Durch das Nachsorgeprojekt, das von einem gemischtgeschlechtlichen Team betreut wird, wird dafür Sorge getragen, dass diese Kinder auch nach ihrem Auszug aus dem Frauenhaus mit ihren Problemen nicht alleine sind.

„Solidarität ist das Gebot der Stunde. Der sozialen Kälte, dem Rassismus und Antifeminismus, der von Rechts geschürt wird, setzen wir unsere Vorstellung einer befreiten, friedlichen und grenzenlos solidarischen Gesellschaft entgegen! Im Rahmen unserer Möglichkeiten wollen wir diejenigen unterstützen, die mit ihrem Handeln einen wichtigen Beitrag für die Freiheit und das Leben leisten. Dafür wird auch in diesem Jahr am 15. Juni auf dem Sportplatz in Hirtscheid wieder mit Leidenschaft gekickt und gefeiert“, betonen die Organisatoren des „NoBordersCup“ abschließend. (PM)
Nachricht vom 25.05.2019 www.ak-kurier.de