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Auf Safari im Zoo Neuwied
Der Zoo Neuwied ist das ganze Jahr über einen Besuch wert, aber im Sommer lohnt es sich besonders. Sommerliche Temperaturen halten die Tiere nicht davon ab, ihre besonderen Anpassungen und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Wer also ein einen badenden Tiger, sonnenbadende Varis oder imposante Streifengnus beobachten möchte, der sollte sich aufmachen in den größten Zoo in Rheinland-Pfalz.
Streifengnus. Fotos: Zoo NeuwiedNeuwied. Passend zum lang ersehnten Ferienbeginn dürfen vor allem junge Zoobesucher nun ihre detektivischen Fähigkeiten unter Beweis stellen: Jedes Kind erhält am Zoo-Eingang ein kostenloses Faltblatt für seinen Zoobesuch, mit dessen Hilfe der Beobachtungsgang zwischen den Tieranlagen zu einem spannenden Rätselspaß wird. Nur wer mit offenen Augen Spornschildkröten, Reptilien und Kaiserschnurrbarttamarine beobachtet sowie sich das eine oder andere Schild aufmerksam durchliest, wird die richtige Lösung finden.

Etwas Geduld und Pfiffigkeit sind also gefragt, wenn man zum Ferienende hin mit einem Preis für seine Detektivarbeit im Tierreich belohnt werden möchte – die Hilfe von Eltern, Großeltern, Geschwistern oder Freunden ist dabei natürlich gerne gesehen. Jeder Teilnehmer erhält bereits am Ende seines Rundgangs eine kleine Überraschung.

Aber auch die Zoobesucher, die sich nicht als Zoodetektiv üben, können im größten Zoo in Rheinland-Pfalz viel erleben. Da ist zum Beispiel die Prinz Maximilian zu Wied Halle, die erst im vergangenen August feierlich eröffnet wurde. Hier kann man über 20 verschiedene Tierarten erleben. Von schnellen Fledermäusen über gemütliche Faultiere bis hin zu den quirligen Totenkopfäffchen gibt es dort viel zu entdecken.

Mit etwas Glück erlebt man im Sommer auch ganz besonders erfrischende Momente im Zoo Neuwied: Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger lassen sich immer wieder neue Dinge einfallen, um ihren Schützlingen ein wenig Abkühlung zu verschaffen. So erhalten Katzenbären, Kakadus und Humboldtpinguine regelmäßig Regenduschen, während sich kleine und große (Menschen-)Affen über eine Eisbombe am Nachmittag freuen.
 
Nachricht vom 04.07.2019 www.ak-kurier.de