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Bau des Pflegedorfs der Lebenshilfe in Flammersfeld schreitet voran
In einer Pressekonferenz stellten Geschäftsführer Jochen Krentel und der Bereichsleiter Pflege Martin Knäpper, der das Flammersfelder Pflegedorf der Lebenshilfe nach der Fertigstellung leiten wird, den Fortgang der Arbeiten vor. Ein weiterer Punkt war die Darstellung des Konzeptes für das Pflegedorf. Beide stellten fest, dass die Bewohner im Mittelpunkt des Handelns stehen werden.
Informierten über den Baufortschritt und die weiteren Planungen beim Flammersfelder Pflegedorf der Lebenshilfe: (von links) Martin Knäpper, Gerlinde Räder und Jochen Krentel. (Foto: kkö)Flammersfeld. Der Geschäftsführer Jochen Krentel der Lebenshilfe im Kreis Altenkirchen sowie der Bereichsleiter Pflege Martin Knäpper, hatten zu einem Pressegespräch eingeladen. Thema des Gesprächs waren der Fortgang der Arbeiten am neuen Pflegedorf der Lebenshilfe und die Konzeption der Einrichtung am Standort Flammersfeld. „Wir liegen im Zeitplan und auch im Kostenrahmen. Natürlich gab es immer mal Stellen, an denen es hakte, aber alles in allem zeigt sich, dass die Wahl der Unternehmen, die meisten aus der Region, richtig war“, so Krentel.

Eröffnung im Winter
Knäpper stellte fest, dass die notwendigen Verhandlungen mit Kostenträgern und Genehmigungsbehörden zufriedenstellend ablaufen. „Sicher gibt es bei verschiedenen Fragen noch Klärungsbedarf, aber wir sind sicher, im Winter eröffnen zu können“, so Knäpper. Wichtig ist für die Verantwortlichen, dass das Konzept der sechs Hausgemeinschaften mit jeweils zwölf Bewohnern umgesetzt werden kann. Die Personalfindung beginnt nach den Sommerferien, wobei, so Krentel, „sich auch bei uns der ‚Pflegenotstand‘ bemerkbar macht.“ Knäpper, als Verantwortlicher für den Bereich, erläuterte hierzu: „Wir werden so weit wie möglich auf die Wünsche der künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen. Dies betrifft im Besonderen diejenigen, die aus familiären Gründen nicht Vollzeit arbeiten können“.

Auch der Bereich der Präsenzkräfte im hauswirtschaftlichen Bereich wird davon erfasst. Auch hier, so Knäpper und Krentel, „werden wir bei der Personalfindung unseren Grundsatz ‚Der Bewohner steht im Mittelpunkt‘ verfolgen.“ Es sei ein Unterschied, so Krentel, ob es um die originäre Pflege des älteren Menschen oder um den älteren Menschen mit Handicap gehe. Als wichtigen Anreiz für die Bewerber stellte Knäpper die Möglichkeit dar, dass in einem neuen Haus auch eigene Vorstellungen umgesetzt werden können. „Wir nutzen als eine der wenigen Einrichtungen mit der Eröffnung die ausschließlich digitale Dokumentation. Dies führt dazu, dass die Pflegekräfte entlastet werden“ so der Bereichsleiter.

Geschätzter Arbeitgeber in der Region
Krentel nannte als einen wichtigen Aspekt, dass der Tarif für den öffentlichen Dienst sowie eine durch den Arbeitgeber finanzierte Zusatzversorgung geboten werde. Auch dies sorge dafür, dass neben der Tatsache, dass die Lebenshilfe im Kreis Altenkirchen ein bekannter und geschätzter Arbeitgeber sei, dass sich sicher qualifiziertes und engagiertes Personal finden werde. Bewerber können sich bereits jetzt über die Bewerbungsseite im Internetauftritt der Lebenshilfe sowie auch per E-Mail an m.knaepper@lebenshilfe-ak.de oder telefonisch unter 0171-9178913 melden.

Den Verantwortlichen ist es besonders wichtig, dass auch diese Einrichtung der Lebenshilfe im örtlichen Umfeld verankert wird. Hierzu wird laut Krentel auch der offene Lobbybereich beitragen, der für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Hier sollen dann auch Veranstaltungen von und mit Vereinen und Gruppen aus dem Raum Flammersfeld stattfinden. Besonders können hier ehrenamtlich Tätige mit den Bewohnern gemeinsame Aktivitäten erleben. (kkö)
Nachricht vom 11.07.2019 www.ak-kurier.de