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Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr: Wer hat den Baum angesägt?
Das hätte wirklich böse enden können: In Betzdorf wurde ein Ahornbaum angesägt und sich selber überlassen. Am Sonntag (18. August) fiel er auf den Drosselweg und blockierte diesen. Die Polizeiinspektion Betzdorf ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung.
Der angesägte Stamm des Ahornbaums. Im Hintergrund ist die Scheuerfelder Straße zu sehen. Der Baum ist in Richtung Drosselweg gefallen. (Foto: Polizei)Betzdorf. Am Sonntagnachmittag (18. August) fiel ein Ahornbaum auf den Betzdorfer Drosselweg und blockierte diesen. Dazu informiert die Betzdorfer Polizei per Pressemitteilung. Wie war es zum Sturz des Baumes, der im Einmündungsbereich zwischen Scheuerfelder Straße und Drosselweg auf einem Grundstück der Kommune stand, gekommen? Die alarmierten Polizeibeamten stellten vor Ort fest, dass der etwa 30 Zentimeter starke Stamm bis auf wenige Zentimeter kurz über dem Boden fast durchgesägt war. Die vorgefundenen Holzspäne schienen aber nicht frisch zu sein.

Nach der Spurenlage geht man nun davon aus, dass der Baumstamm mit einer Kettensäge waagerecht angesägt und sich selbst überlassen wurde. Es war dann quasi eine Frage des Zufalles und der Zeit, wann der Baum fiel. Die Polizei Betzdorf ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung. Hinweise möglicher Zeugen nimmt sie telefonisch entgegen (Tel.: 02742-9260). (PM)
Nachricht vom 19.08.2019 www.ak-kurier.de