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Ehrennadeln für jahrzehntelanges Engagement verliehen
Michael Schneider aus Kirchen, Horst Rolland aus Wissen sowie Walter Wentzien aus Altenkirchen haben die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. In einer Feierstunde in Altenkirchen überreichte Landrat Michael Lieber die Auszeichnungen. Dabei betonten alle Redner die Wichtigkeit des Ehrenamtes und der Vereinslandschaft.
In einer Feierstunde in Altenkirchen überreichte Landrat Michael Lieber die Ehrennadeln des Landes Rheinland-Pfalz. (Foto: wear)Altenkirchen. Landrat Michael Lieber hatte zur Ehrung von drei verdienten Bürgern aus dem Landkreis Altenkirchen in das Kreishaus eingeladen. Im stilvollen Ambiente des August-Sander-Zimmers, in dem übrigens ein Originalgemälde von Otto Dix zu bewundern ist, erwartete ein würdevoller Rahmen die Gäste. An erster Stelle natürlich die Geehrten Michael Schneider aus Kirchen, Horst Rolland aus Wissen sowie Walter Wentzien aus Altenkirchen mit ihren Ehefrauen. Daneben waren die Bürgermeister der Verbandsgemeinden (VG) Altenkirchen, Kirchen und Wissen, Fred Jüngerich, Maik Köhler und Michael Wagener sowie weitere Vertreter der Kommunalpolitik aus dem Kreis Altenkirchen erschienen. Landrat Lieber hatte die Aufgabe, die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer an die drei Geehrten verliehenen Ehrennadeln des Landes zu überreichen. In einer kurzen Laudatio ließ er deren Vita Revue passieren, im Besonderen das unermüdliche Wirken im ehrenamtlichen Bereich.

Fünf Jahrzehnte Ratsmitglied
Horst Rolland hat unglaubliche 50 Jahre ohne Unterbrechung als Mitglied des Verbandsgemeinderates Wissen und seiner Ausschüsse gewirkt. Rolland ist in der „Zukunftsschmiede VG Wissen“ engagiert, seit 2009 Mitglied im Arbeitskreises „Wirtschaft/Regionalentwicklung“, Mitbegründer der „Ehrenamtsbörse“ der VG Wissen. Neben weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten ist er durch die Schriftenreihe „Wissener Beiträge“ stark in der Heimatgeschichte tätig.

Aktiv beim Haus- und Grundeigentümerverein
Michael Schneider, Rechtsanwalt in Betzdorf, ist seit über 35 Jahren Mitglied im Haus- und Grundeigentümerverein des Kreises Altenkirchen, seit 2004 bekleidet er das Amt des Vorsitzenden des Vereins. Ein besonderer Verdienst von Michael Schneider liegt darin, dass auf seine Initiative hin der Mietspiegel für den Kreis Altenkirchen aufgestellt wurde, der Vermietern und Mietern als Orientierungshilfe bei der Festlegung der Miethöhe dient.

Vielfältig engagiert
Last but not least konnte sich Walter Wentzien über die Ehrennadel des Landes freuen. Zusammengefasst kann Walter Wentzien attestiert werden, dass er sich in hervorragender Weise ehrenamtlich in den Bereichen des sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen und sportlichen Lebens engagiert. Lieber würdigte Walter Wentzien als Kümmerer und Ansprechpartner in seiner Funktion als Stadtrat in Altenkirchen, er ist Mitglied in der Seniorenhilfe Altenkirchen, die unter dem Motto „Füreinander – Miteinander“ alten und kranken Menschen in ihrem oftmals beschwerlichen Alltag unterstützt. Mitgliedschaften im Skiclub, bei der ASG Altenkirchen, in der Karnevalsgesellschaft, im Schützenverein, dem Motorsportclub AK sowie in weiteren Vereinen und Organisationen runden das umfangreiche ehrenamtliche Engagement von Walter Wentzien ab.

Blumen für die Damen
Landrat Lieber dankte auch den anwesenden Ehefrauen, ohne deren Unterstützung die Geehrten kaum die Aufgaben im Ehrenamt erfüllen könnten. Als Dank und Anerkennung erhielten die Ehefrauen jeweils ein schönes Blumenbouquet. Lieber überreichte den drei Geehrten die Verleihungsurkunden und die Ehrennadel des Landes. Die Geehrten ergriffen nunmehr das Wort, sie bedankten sich für die ihnen erwiesene Ehre, brachen gleichzeitig eine Lanze für die Jugend, da es immer schwieriger sei, junge Menschen für ehrenamtliche Aufgaben zu gewinnen. Zu guter Letzt hielten die drei Bürgermeister der Verbandsgemeinden jeweils eine Kurzlaudatio auf die Bürger aus ihren Gemeinden. Dabei betonten sie die Wichtigkeit des Ehrenamtes, denn ohne die Bürger, die sich in ihrer Freizeit um andere kümmern, könnten viele soziale und gesellschaftliche Probleme nicht bewältigt werden. (wear)
       
Nachricht vom 21.08.2019 www.ak-kurier.de