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Politik
Brückenbaustelle Wissen: Kein verbilligtes Busticket für Schüler
Der Vorschlag der Stadt Wissen sowie von Gymnasium und Realschule plus in Wissen, für die Zeit der Brückensanierung und der Umleitungen über den Alserberg ein verbilligtes Schülerticket einzuführen, um den PKW-Verkehr zu den Schulen zu reduzieren, ist Geschichte. Kreis und Landesbetrieb Mobilität haben dem Vorhaben eine Absage erteilt.
Die Alserberg-Brücke in Wissen wird derzeit verstärkt befahren wegen des Neubaus in der Altstadt. Dennoch wird es kein verbilligtes Schülerticket zur Reduzierung des PKW-Verkehrs geben. (Foto: Archiv AK-Kurier/tt)Wissen. Wie aus einer gemeinsamen Pressemeldung von der Stadt Wissen, der Marion-Dönhoff-Realschule plus und dem Kopernikus-Gymnasium in Wissen hervorgeht, wird es in Wissen für die Dauer der Baumaßnahmen an der Altstadt-Brücke (Landesstraße L 278) für alle Schüler, die innerhalb der so genannten Vier-Kilometer-Zone wohnen, kein verbilligtes Schülerticket geben. Stadt und Schulen hatten diesen Vorschlag gemacht, um den PKW-Verkehr zu den Schulen auf dem Alserberg während der Baumaßnahme und der Umleitungen über den Alserberg zu reduzieren. Dabei sollten sich Land und Kreis einerseits und die betroffenen Eltern andererseits an den Kosten beteiligen.

Sowohl der Landesbetrieb Mobilität (LBM) als auch die Kreisverwaltung haben zwischenzeitlich mitgeteilt, dass dies nicht möglich sein wird. Der Kreisvorstand aus Landrat und Kreisbeigeordneten stützt sich laut Pressemeldung dabei auf den Gleichheitsgrundsatz, die gesetzlichen Zumutbarkeitsgrenzen im Rahmen der Schülerbeförderung und das Gebot der Haushaltskonsolidierung. Die Maßnahme sei als eine freiwillige Leistung einzustufen.

„Sowohl die Stadt Wissen als auch die Marion-Dönhoff-Realschule und das Kopernikus-Gymnasium bedauern die Entscheidung“, heißt es in der Mitteilung an die Medien. Gerade mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schulen und die beiden Baumaßnahmen – gemeint sind die laufende Brückenerneuerung in der Altstadt (L 278) und der geplante Ausbau der Holschbacher Straße (K 66) – wäre dies nach ihrer Wertung ein guter Einstieg gewesen. (PM/red)
Nachricht vom 16.09.2019 www.ak-kurier.de