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Vermeintlicher Kaminbrand sorgte in Burglahr für Aufregung
Am Samstagabend, 5. Oktober wurden die freiwillige Feuerwehr Oberlahr und der Rettungsdienst (Wache Horhausen) um 18.55 Uhr durch die Leitstelle Montabaur alarmiert. Gemeldet war der Brand eines Kamins in Burglahr. Die Feuerwehr Oberlahr rückte mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) im Gerätehaus Flammersfeld wurde ebenfalls besetzt.
Löschgruppenfahrzeug Oberlahr im Einsatz (Fotos: kkö)Burglahr. Am frühen Samstagabend (5. Oktober) wurde die freiwillige Feuerwehr Oberlahr gegen 18.55 Uhr durch die Leitstelle Montabaur alarmiert. Die Meldung lautete Kaminbrand in der Ortslage Burglahr. Wehrführer und Einsatzleiter André Wollny ließ zunächst eine Wasserversorgung herstellen. Zeitgleich gingen Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor. Die Trupps konnten eine Rauchentwicklung feststellen.

Die Bewohnerin, die mit ihrem Kind bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte das Haus verlassen konnte, berichtete dem Einsatzleiter, dass sie einen Ofen in Betrieb nehmen wollte und es hierbei zu der Rauchentwicklung kam. Das Gebäude war im Ober- und Dachgeschoss erheblich verraucht, offenes Feuer konnten die Einsatzkräfte jedoch nicht feststellen. Mit einer Wärmebildkamera ausgerüstete Kräfte kontrollierten die Räume und meldete an den Einsatzleiter, dass es sich ausschließlich um eine Rauchentwicklung handele. Die Räume wurden mit Lüftern vom Rauch befreit.

Die Feuerwehr ließ daraufhin über die FEZ den zuständigen Schornsteinfeger informieren, um die Ursache für die Rauchentwicklung herauszufinden. Der Schornsteinfeger legte die Feuerstelle nach Begutachtung vorübergehend still. Die genaue Ursache konnte jedoch noch nicht festgestellt werden. Vor Ort wurden die Bewohnerin und das Kind vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht. Eine Rauchgasvergiftung bestätigte sich jedoch nicht.

Vor Ort waren neben der freiwilligen Feuerwehr Oberlahr, die mit rund 15 Kräften im Einsatz war, der Rettungsdienst aus Horhausen mit einem Rettungswagen. (kkö)
   
Nachricht vom 06.10.2019 www.ak-kurier.de