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Unfall auf der L 276: Auto prallte in den Tank eines Lkw
Am Dienstagmorgen kam es auf der Landstraße 276 zwischen Weyerbusch und Leuscheid (NRW) zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 24-Jähriger verletzt wurde. Die L 276 war für mehrere Stunden voll gesperrt. Der Unfall ereignete sich auf der Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.
Die L 276 war für mehrere Stunden voll gesperrt. (Fotos: kkö)
Video: RS-MediaWeyerbusch/Leuscheid. Am Dienstagmorgen (19. November) ereignete sich gegen 9 Uhr auf der L 276 an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen ein Verkehrsunfall. Ein aus Richtung Leuscheid (NRW) kommender PKW kam vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei regenasser Fahrbahn auf die Gegenfahrbahn und prallte in den Tank eines LKW. Der Tank des LKW wurde erheblich beschädigt und es ergoss sich Dieselkraftstoff auf die Fahrbahn sowie in den angrenzenden Grünstreifen. Der LKW-Fahrer reagierte geistesgegenwärtig und versuchte mit Bordmitteln das Austreten des Kraftstoffes einzudämmen.

Nach dem Anstoß schleuderte der PKW wieder zurück auf seine Fahrspur und kollidierte mit der Leitplanke. Dabei wurde der PKW so stark beschädigt, dass er anschließend mit einem Abschleppfahrzeug geborgen werden musste. Der Fahrer des PKW zog sich bei dem Unfall laut Polizei leichte Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Die Kreisleitstelle Rhein-Sieg alarmierte die freiwilligen Feuerwehren aus Leuscheid und Herchen zur Einsatzstelle. Die zuerst eintreffenden Kräfte begannen mit dem Abstreuen des Kraftstoffes, um weitere Schäden zu verhindern. Gegen 9.20 Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr Weyerbusch durch die Leitstelle Montabaur ebenfalls zur Einsatzstelle geschickt.

Ausgelaufener Kraftstoff als Sondermüll entsorgt
Die L 276, eine Hauptverbindung von Altenkirchen und Weyerbusch in das angrenzende Nordrhein-Westfalen, musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Für die Umleitungsmaßnahmen wurde die zuständige Straßenmeisterei informiert. Um die Gefahr der Verunreinigung beurteilen zu können, war ebenfalls ein Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde vor Ort. Das verunreinigte Bindemittel wurde wieder aufgenommen und als Sondermüll entsorgt. Die Kräfte aus Leuscheid und Herchen pumpten, unterstützt von den Kameradinnen und Kameraden aus Weyerbusch, den Kraftstoff in Fässer um. Der restliche Kraftstoff aus dem Tank sowie aus den Fässern wurde von einem Spezialfahrzeug abgesaugt.

Im Einsatz waren von den Wehren aus Leuscheid und Herchen rund 33 und aus Weyerbusch 12 Kräfte der freiwilligen Feuerwehren. Ebenfalls vor Ort waren ein Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde, die Straßenmeisterei mit mehreren Fahrzeugen, ein Rettungswagen sowie die Polizeiinspektion Altenkirchen mit vier Kräften. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden wird derzeit auf circa 17.000 Euro geschätzt. (kkö)


Video von der Einsatzstelle


       
       
   
Nachricht vom 19.11.2019 www.ak-kurier.de