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Vereine
Stimmungsvolle Bergweihnacht mit „Gänsehaut-Garantie“
Am Sonntag, den 8. Dezember (2. Advent), lohnt sich der Besuch der mittelalterlichen Schiefergrube „Assberg“ bei Limbach ganz besonders. Denn der örtliche Kultur- und Verkehrsverein (KuV) verwandelt das bergbauliche Kleinod bereits zum fünften Mal in einen „Christstollen“ und feiert ab 14 Uhr eine heimelige Bergweihnacht. Lichter, Kerzen und eine festliche Dekoration erfüllen Umfeld, Stollen und das Dunkel der Grube in zwanzig Metern Tiefe mit weihnachtlichem Glanz und sorgen so für eine unvergleichliche Atmosphäre. Dampfender Glühwein, alkoholfreier Punsch, Kaltgetränke sowie allerlei Weihnachtsleckereien und ein herzhafter Eintopf bieten derweil Gelegenheit zur Stärkung.
Schiefergrube auf dem Limbacher „Assberg“ lädt zur Bergweihnacht mit „Gänsehaut-Garantie“. Foto: Martin SchülerLimbach. Doch damit nicht genug: Alle, die ihrer Vorfreude auf Weihnachten musikalisch Ausdruck verleihen möchten, haben mit Beginn der Dämmerung im „Christstollen-Chor“ Gelegenheit dazu. Unterhaltsam begleitet wird das gemeinsame Weihnachtsliedersingen traditionell vom Akkordeonisten Dirk Zorn. Und spätestens wenn im Bergwerk die ersten Töne von „Stille Nacht“ erklingen, werden die Taschentücher gezückt und alle spüren nur eins: Gänsehaut pur! Eingestreute Kurzlesungen von Matthias Budde runden den festlichen Chorgesang auf wundervolle Weise ab. Die Fackelwanderung hinunter nach Limbach zum Haus des Gastes (1,5 Kilometer) setzt zum Abschluss der Bergweihnacht um circa 18 Uhr schließlich noch ein letztes Glanzlicht für alle kleinen und großen Besucher.

Der Besuch der Bergweihnacht lässt sich wunderbar mit einer adventlichen Wanderung kombinieren. Etwa auf dem „Limbacher Panoramaweg“ (LIMBACHER RUNDE 21, 7,3 Kilometer). Über diesen wird um 14:30 Uhr ab Limbach (Haus des Gastes, Hardtweg 3) auch eine geführt Tour zum „Christstollen“ angeboten (5 Kilometer bis zur Grube). Ab dem Wanderparkplatz an der Limbacher Steinbrücke (Ortsmitte) lässt sich aus Westerwald-Steig (bachabwärts, 3 Kilometer bis zur Grube) und Druidensteig (über Mühlenaustraße, 2 Kilometer bis zur Grube) zudem eine Rundwanderung zum „Christstollen“ kombinieren. Alternativ kann der Rückweg auch mit der Fackelwanderung erfolgen. Beide Steige lassen sich ab dem Kloster Marienstatt aber auch mit dem Marienwanderweg hervorragend zu einer „Christstollen-Runde“ kombinieren (Start: Parkplatz alte Steinbrücke): Hier sind es bis zur Grube 7 (Westerwald-Steig, über Brücke Richtung Limbach) beziehungsweise 3 Kilometer (Druidensteig, bachabwärts Richtung Limbach). Über den Marienwanderweg geht’s dann auf 2,5 Kilometer wieder zurück nach Marienstatt. Wer lieber mit dem Auto kommt, folgt ab der Straße „Neuengarten“ (Ortsausgang Limbach Richtung Astert) der Beschilderung. Parkplätze sind in Grubennähe vorhanden.
Ausführliche Infos zur Bergweihnacht und den Rundwanderungen gibt es gerne unter 0151 220 74 323 sowie im Internet auf www.kuv-limbach.de.
Nachricht vom 02.12.2019 www.ak-kurier.de