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Wirtschaft
Meat&Love: App vereinfacht Einkauf beim heimischen Metzger
Eine Beef-App, ein Social-Media-Werbekonzept und ein Bestellservice: „Der Fleischsommelier“ Meat&Love hat das Kommunikations- und Werbekonzept für das digitale Zeitalter fit gemacht. Damit erreicht der Metzgereibetrieb aus Betzdorf Neu- und Stammkunden besser und spart dabei auch noch Zeit.
Betzdorf. „Die Idee dahinter ist, direkter bei unseren Kunden zu sein, und ihnen neue Möglichkeiten zu bieten“, beschreibt Metzgermeister Philipp Neumann das Konzept. Ihm war wichtig, dass die Anwendung für die Smartphones der Kunden und das Bestellwesen in der Metzgerei vereinfacht wird.

„Wir investieren gerade vor Feiertagen viel Zeit für die Bestellungen. Das Problem war, dass wir die Bestellungen bis jetzt nur telefonisch abgewickelt haben. Wir mussten dann jedes Mal ans Telefon, das ist sehr aufwändig, Arbeitsvorgänge müssen unterbrochen werden. Oft kam es gerade vor Weihnachten auch vor, dass wir schlicht keine Hand frei hatten ans Telefon zu gehen, oder bis zu drei Gespräche gleichzeitig führten.“

Abholbestellungen einfach in die App eingeben
Dieser Aufwand sei einer der Gründe gewesen, überhaupt über eine App nachzudenken: „Die Kunden sollten ihre Abholbestellungen einfach in die App eingeben, die die Aufträge dann automatisch an uns weiterleitet.“ Bis jetzt zeigt sich Metzgermeister Philipp Neumann zufrieden: „Das System funktioniert auch genauso wie gewünscht.“

Oft komme es auch vor, dass die Kunden nach Speiseplänen fragen. „Die sind auch in der App integriert“ – ein weiterer Baustein des Werbekonzepts. „Und freitags erhalten unsere Kunden eine Push-Nachricht aufs Handy, wenn die neuen Angebote hochgeladen sind.“

Viele zusätzliche Infos
Die Beef-App bietet Kunden zudem eine umfangreiche Rezept-Datenbank zum Nachkochen oder Grillen. Zudem beinhaltet die App viel Wissen über Zuschnitte (Cuts) in Form eines Ratgebers. Ein weiterer Punkt ist die Transparenz: Die App klärt auf über die verwendeten Produkte, Zucht und Herkunft sowie die Produktion,. Eine Übersicht der Öffnungszeiten sowie Anfahrtsskizze und Kontaktmöglichkeiten sind natürlich auch abrufbar

Neumann ist froh, dass alles so gut geklappt hat: „Dass wir jetzt endlich unsere eigene App haben hat uns auch deshalb gefreut, weil wir viel Zeit da rein investiert haben. Vor allen Dingen bei Apple hat es etwas länger gedauert, da muss man mehrere Sachen erfüllen. Bei Google drückt man einfach auf den Knopf, dann ist die App hochgeladen“, schildert er seine Erfahrungen mit den digitalen Vertriebsplattformen der jeweiligen Hersteller für Anwendungssoftware. (PM)
 
Nachricht vom 15.01.2020 www.ak-kurier.de