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Vereine
Jahreshauptversammlung der SG Altenkirchen bringt Veränderung
Die Schützengesellschaft (SG) Altenkirchen 1845 e.V. hatte am Samstag, 25. Januar, zu ihrer turnusmäßigen Jahreshauptversammlung eingeladen. Großen Raum nahmen die Wahlen zum Vorstand und natürlich die Fragen rund um das 175-jährige Jubiläum ein.
Christoph Röttgen (li.) überreicht seinem Nachfolger die Kette des Schützenmeisters. (Fotos: kkö)Altenkirchen. Am Samstag (25. Januar) trafen sich rund 75 Mitglieder der Schützengesellschaft (SG) Altenkirchen im Schützenhaus. Auf der Tagesordnung standen die Jahresberichte und zahlreiche Wahlen. Schützenmeister und Vorsitzender Christoph Röttgen eröffnete seine letzte Jahreshauptversammlung als Schützenmeister und bat die Anwesenden zunächst, sich im Gedenken an die verstorbenen Mitglieder zu erheben. Guido Franz verlas dann die Kurzfassung des Protokolls der letztjährigen Versammlung, wogegen es keine Einwände gab.

Als Erstes gaben die Verantwortlichen der einzelnen „Abteilungen“ die Jahresberichte bekannt. Man könne mit den Ergebnissen der Sportschützen zufrieden sein, so Röttgen. Bei den Schützen, die im Rahmen der Wettbewerbe des Bundes Deutsche Sportschützen starten, konnte sich die Schützengesellschaft über einen Deutschen Meister in der Disziplin Fallscheibe Sportpistole freuen. Ralf Kroß erreichte diesen Titel und wurde auch Vizemeister in der Disziplin Speed. Die Jahresberichte wurden von der Versammlung angenommen.

Kürzer treten nach 21 Jahren im Vorstand
Dann begann der Wahlmarathon. Als erstes erläuterte Röttgen, dass er nach 21 Jahren Vorstandsarbeit kürzertreten wolle. „Ich werde aber weiterhin, wenn auch aus der '2. Reihe', der Gesellschaft zur Verfügung stehen“, so Röttgen. Für das Amt gab es nur einen Bewerber. Jens Gibhardt hatte bereits im Vorfeld seine Kandidatur angemeldet. So war es für die Mitglieder nicht schwierig, dem einzigen Kandidaten für die Position ein eindeutiges Votum zu geben. Nach der Bestätigung der Wahl erhielt Gibhardt vom scheidenden Schützenmeister als äußeres Zeichen seines Amtes die Schützenmeisterkette. Adjutant des Schützenmeisters ist nun Michael Hain. Röttgen erhielt von seinem Nachfolger dann noch ein wenig „Wegzehrung“. Die folgenden Wahlen erfolgten mit eindeutigen Ergebnissen. Allerdings konnte die durch Gibhards Wahl verwaiste Position des Schießwartes nicht neu besetzt werden. Hier wird der Vorstand bis zur nächsten Jahreshauptversammlung versuchen, einen Kandidaten zu präsentieren.

Für Verdienste um die Schützengesellschaft Altenkirchen wurden Mitglieder mit der kleinen bronzenen und silbernen Nadel des Rheinischen Schützenbundes geehrt. Auf Vorschlag des Vorstandes wurden Christoph Röttgen und Markus Becker zu Ehrenmitgliedern ernannt. Besonders stolz ist die Gesellschaft auf ihr neues Mitglied. Der Bürgermeister der Stadt Altenkirchen, Matthias Gibhardt, gab noch in der Versammlung seinen Antrag ab. Diesem Antrag auf Mitgliedschaft wurde, nach kurzer Diskussion im Vorstand, zugestimmt.

Im Anschluss wurden die Planungen für das Jubiläumsfest besprochen, das vom 3. bis 6. Juli statfindet. Es beginnt mit dem Festkommers am 28. März, dem dann die „Dance Night“ am gleichen Abend, ab 20 Uhr, folgt. Am Festfreitag wird es wieder „Rock im Zelt“ geben. Allerdings konnte der Festwirt Michael Müller in diesem Jahr nicht „Völkerball“ verpflichten. Am Samstag folgt dann, nach der Gefallenenehrung und dem Einzug in die Stadt, der große Zapfenstreich auf dem Marktplatz. Die „1. Altenkirchener Sommer Gaudi“ mit Livemusik von den Naubergmusikanten, zu denen sich auch „Die jungen Trompeter“ und „Die wilden Engel“ gesellen werden, ist für den Abend geplant. Am Sonntag ist das Highlight natürlich der große Festzug. Am Montag wird es dann wieder spannend, wenn es heißt „Königsanwärter“ raustreten. Das wichtigste, so viele der Teilnehmer, sei das Wetter am Festwochenende. (kkö)
       
Nachricht vom 26.01.2020 www.ak-kurier.de