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Sanierungsmaßnahmen an der Hauptschule laufen gut
Die Baustellenbegehung im Block A der Konrad-Adenauer Hauptschule Wissen zeigte zufriedene Gesichter. Die umfangreichen Brandschutzsanierungen liegen im Zeitplan. Die Verbandsgemeinde Wissen übergibt am 1. August die Hauptschule an den Kreis und die Brandschutzsanierungen für rund 1 Million Euro gehören zu den umfangreichen Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen, die eng mit dem Kreis abgestimmt sind.
Wissen. Der Block A der Konrad-Adenauer-Hauptschule in Wissen wurde von Bürgermeister Michael Wagener, Bauamtsleiter Karl-Heinz Henn und Dipl.Ing. Michael Tröps besucht. Umfangreiche Brandschutzsanierungsmaßnahmen sind hier im Gange. Architekt Klaus Kolb und Projektleiter Armin Frettlöh von der ISP-Planungsgesellschaft erläuterten vor Ort die Arbeiten.
Zurzeit werden nur die Klassen im Erdgeschoss genutzt, die oberen Klassenräume und Flure sind für den Unterricht gesperrt. Da man im Rahmen der Brandschutzsanierung auch noch Überraschungen fand, werden jetzt auch die Leitungsnetze erneuert. Abflussrohre werden neu verlegt, Stromleitungen und EDV-Kabel eingezogen. Die Brandschutzsanierung ( rund 1. Million) durch die VG Wissen war nötig geworden, da die alten Wandverkleidungen und die Verkabelungen in den Fluren nicht mehr dem gültigen Standard entsprachen. Da die Hauptschule am 1. August in die Trägerschaft des Kreises übergeht, der auch den Anbau und weitere Sanierungen übernimmt, entstand ein enges Zeitfenster.
„Wir sind voll im Zeitplan, es läuft hervorragend, trotz einiger Überraschungen“, sagte Kolb. Wagener und Henn zeigten sich zuversichtlich, dass die Arbeiten so zügig weitergehen und am 1. August die Schule in gutem Zustand übergeben werden kann. Die Maßnahmen der Sanierung werden aus dem Konjunkturpaket II gefördert, dies habe die beschränkte Ausschreibung zugelassen und damit die schnelle Umsetzung garantiert. Wagener lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den Büros VG-Verwaltung und Kreis, aber auch die Mitarbeiter der vor Ort beteiligten Firmen. Hausmeister Bertram Weber hatte berichtet, dass es bislang keinerlei Probleme gegeben hatte, obwohl im Erdgeschoss die Räume für den Unterricht genutzt würden. „Die Firmen verlassen immer einen sauberen Arbeitsplatz und es gibt eine gute Zusammenarbeit“, sagte Weber.
Vorteile der beschränkten Ausschreibung im Rahmen der Baumaßnahme sahen auch Kolb und Henn. Man kenne die Firmen und die Mitarbeiter, es gebe immer Flexibilität, die man schnell und unbürokratisch lösen könne. „Wenn wir in einer Stunde einen Maurer für einen Tag brauchen, wissen wir wo wir anrufen und das es klappt. Die Termintreue der örtlichen Unternehmen für schnelle Lösungen ist hoch einzuschätzen“, erklärte Kolb. Die beschränkte Ausschreibung lässt das Konjunkturpaket II zu.
Die Arbeiten in Block B und im Atrium sollen in den Ferien beginnen, damit mit dem neuen Schuljahr der Unterricht ungehindert starten kann. (hw)
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Die Baustellenbegehung in Block A der Konrad-Adenauer-Hauptschule zeigte zufriedene Gesichter. Von rechts: Bürgermeister Michael Wagener, Architekt Klaus Kolb, Dipl.-Ing. Michael Tröps und Projektleiter Armin Frettlöh von der ISP-Planungsgesellschaft. Foto: Helga Wienand
Nachricht vom 18.06.2010 www.ak-kurier.de