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Verkehrsgespräch: Wie kann der ÖPNV attraktiver werden?
Die Gründung der Westerwaldbus GmbH durch den Kreis Altenkirchen hat ein Schlaglicht auf das Thema Öffentlicher Personennahverkehr, kurz ÖPNV, geworfen. Wer hat die Kritik an den (angeblich) fast immer leeren Bussen noch nicht gehört? Diese und viele Fragen mehr greift ein Verkehrsgespräch des DGB auf.
(Symbolbild: Archiv)Gebhardshain. Der DGB-Kreisverband Altenkirchen bietet am Dienstag, 4. Februar 2020, 18.30 Uhr, im Rathaus Gebhardshain zum Thema Öffentlicher Personennahverkehr eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Fachleuten und Akteuren an. Die zentrale Frage aus Sicht des DGB-Kreisverbandes: Wie kann der ÖPNV für einen breiteren Nutzerkreis attraktiver gestaltet werden, um Individualverkehr zurückzudrängen und klimapolitisch wirken zu können?

Als Akteure und Fachleute referieren:
Stephan Pauly, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Mittelrhein, wird unter anderem Antworten zu diesen Fragen mitbringen: Wer weiß überhaupt, wie ÖPNV funktioniert? Warum wurden „Linienbündel“ ausgeschrieben? Wie wird das alles finanziert?

Der zuständige Kreisbeigeordnete Tobias Gerhardus und der Geschäftsführer der Westerwaldbus GmbH Oliver Schrei werden erläutern, wie es zur Gründung der kreiseigenen Busgesellschaft gekommen ist, wie der Betrieb angelaufen ist und welche Entwicklungen möglich sind.

Aus Gewerkschaftssicht wird die positive Bedeutung der Betriebsgründung für die Tarifbindung in der gesamten Branche thematisiert und Hermann Müller wird das Mobilitätskonzept der Verkehrsgewerkschaft EVG vorstellen.

Alle Referenten stehen dem interessierten Publikum Rede und Antwort.

Auch Mitglieder der Gesellschafterversammlung der Westerwaldbus GmbH sind als Diskussionspartner eingeladen, um einen Überblick über die Haltung in der Kreispolitik zu erlangen. Darunter der stellvertretende Vorsitzende der Gesellschafterversammlung Bürgermeister Bernd Brato.

DGB-Kreisvorsitzender Bernd Becker: „Natürlich sind nicht nur Mitglieder eingeladen. Wir freuen uns auf alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Teilnahme ist auch spontan und unangemeldet möglich.“ Um besser planen zu können, so die Mitteilung des DGB, wird um Anmeldung gebeten: Telefon 0261-303060, E-Mail: koblenz@dgb.de oder auf der Facebook-Seite des DGB-Kreisverbandes. (PM)
Nachricht vom 28.01.2020 www.ak-kurier.de