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KG Oberlahr zündet auf Prunksitzung Feuerwerk der guten Laune
Die Funkengarde der Karnevalsgesellschaft (KG) Oberlahr kann in diesem Jahr auf ihr 22-jähriges Bestehen zurückblicken. Dieses närrische Jubiläum feierten die Karnevalisten am Freitagabend, 14. Februar, mit einer großen Prunksitzung und zahllosen Gästen. Das Zelt war bereits zum „Warm-Up“ gut gefüllt. Als die KG Oberlahr dann „mit alle Mann und Frau“ einzog, gab es vom Publikum tosenden Applaus.
22 Jahre Funkengarde: die Jubilare der KG Oberlahr (Fotos: kkö)Oberlahr. Die KG Oberlahr hatte am Freitag, 14. Februar, zu ihrer großen Prunksitzung eingeladen. Mehrere hundert Besucher füllten das große Zelt in der Lahrer Herrlichkeit. Dietmar Motz begrüßte in seiner charmanten Art die Gäste aus Nah und Fern. Als zum Start des Spektakels die KG Oberlahr mit allen Tanzgruppen und der Funkengarde einzog, stand das Publikum zum ersten, aber nicht zum letzten Mal. Den Beginn machte aber ein Warm-Up, bei dem die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer ihr Können zeigten. Motz nannte es ein „beruhigendes Gefühl“, auf eine so große Zahl von jungen Karnevalisten bauen zu können. Die Bühne konnte die große Zahl der Aktiven kaum fassen. Die Jugendtanzgruppe begeisterte als „Eisbrecher“, soweit dies überhaupt notwendig war, das Publikum.

Redner, Musik und Tanz eine gelungene Mischung
Die ersten Redner waren „Harry und Achim“ (Harald Quast und Achim Schall), bekannt aus dem Kölner Karneval. Diese Form des Zwiegesprächs ist, so die Meinung im Publikum, leider selten geworden. Die beiden nehmen sich und das Publikum, aber auch aktuelle Themen auf die Schippe und sorgen für viele Lacher. Sie können ihr Publikum fesseln und führen, gekonnt und pointiert, jedem vor Augen, dass sich vieles verändert hat, aber doch gleich gelagert ist. So gehen die beiden auf aktuelle Ereignisse wie die Klimastreiks ein. Achim, in der Type des leicht Angetrunkenen, zeigt auf, dass auch die „ältere“ Generation ein schwedisches Mädchen toll fand: „Bei uns hieß die Pippi Langstrumpf“. Ohne Zugabe kamen sie dann nicht von der Bühne. Ihnen folgte der Tanz der Tanzgruppe „Just for Fun“ der KG Oberlahr. Die Tänzerinnen und Tänzer begeisterten mit ihrem akrobatischen und tänzerischen Können die Gäste.

Es folgte die aus zahllosen Auftritten bei Sitzungen oder im Fernsehen bekannte Achnes Kasulke (Annette Eßer), „die letzte deutschspachige Putzfrau vor der Autobahn“, wie sie sich selbst bezeichnet . Seit 2006 begeistert Achnes das Publikum auf vielen großen und kleineren Bühnen. Mit Witz und Charme versteht sie es die Gäste zu fesseln. Wenn Achnes dann von „ihrem Erwin“ erzählt, bleibt kein Auge trocken. Die Tanzgruppen der Freunde aus Burglahr zeigten dann, dass es auch im Nachbarort eine rege Karnevalstradition gibt. Der Präsident Ralf (Bubi) Noll stellte in seiner kurzen Rede heraus, dass Karneval verbindet und das Feiern mit Freunden das Wichtigste sei.

Zahlreiche Ehrengäste wurden begrüßt
Dietmar Motz konnte neben vielen Ortsbürgermeistern und Vertretern aus Vereinen auch Fred Jüngerich begrüßen, den Bürgermeister der VG Altenkirchen-Flammersfeld, die Motz kurzerhand in VG Altenkirchen-Oberlahr umbenannte, wofür er viel Applaus bekam. Auch der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Rolf Schmidt-Markoski, war erschienen. Landrat Dr. Peter Enders war ebenso nach Oberlahr gekommen. Von der Hachenburger Brauerei war Klaus Strüder anwesend. Alle wurden natürlich mit den unvermeidlichen Orden ausgezeichnet.

Die junge Band King Loui heizte dann wieder dem Publikum ein. Es folgte die Jugendtanzgruppe der KG Oberlahr mit einem mitreißenden Showtanz. Dietmar Motz interpretierte dann den bekannten Schlager „... und ganz doll Dich“, passend zum Anlass mit der Zeile „und ganz doll Üsch“. Hier zeigte Motz auf, dass es ohne Unterstützung von vielen keine solche Veranstaltung geben würde. Das wichtigste aber sei das Publikum, das immer zahlreich zu den Veranstaltungen komme. Eine hohe Auszeichnung nahm dann der Repräsentant der Rheinischen Karnevalkooperationen (RKK), Erwin Rüddel vor. Hans Theo Fischer wurde für sein jahrzehntelanges Engagement mit der silbernen Verdienstmedaille am Band der RKK ausgezeichnet. Die Funkengarde Oberlahr marschierte mit dem Fanfarenzug auf und begeisterte wieder die Gäste. Es folgte die KG Horhausen, bevor dann der Showtanz der Tanzgruppe „Just for Fun“ das Publikum zu Begeisterungsstürmen führte. Die bekannte Band „Köbesse“ läutete das Finale ein. Auch sie kamen nicht ohne Zugabe von der Bühne. Nach der Sitzung war aber noch lange nicht das Ende erreicht. Die Karnevalisten feierten mit den Gästen weiter bis in die frühen Morgenstunden. (kkö)
       
       
       
       
 
Nachricht vom 15.02.2020 www.ak-kurier.de