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Wirtschaft
Mehr Nachfrage bei Direktvermarktern durch Corona im Westerwald
Markus Mille, Geschäftsführer des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Nassau, Bezirksgeschäftsstelle Hachenburg weist darauf hin, dass seine Mitarbeiter in Gesprächen mit landwirtschaftlichen Direktvermarktern erfahren haben, dass die Nachfrage im Zuge der Corona-Ausnahmesituation derzeit erheblich anzieht, auch mit einer erheblichen Anzahl an Neukunden.
Foto: Wir WesterwälderHachenburg. Mille freut sich: „Offenbar entdecken Verbraucher vermehrt ihr Vertrauen in regional erzeugte Produkte oder sie schätzen das entzerrte Einkaufen.“

Die hilfreiche Zusammenstellung der Direktvermarkter im Westerwald ist ein Projekt der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis in der Gemeinschaftsinitative "Wir Westerwälder - Landschaft, Leistung, Leute".

Es liegt schließlich nahe, Lebensmittel dort zu erwerben, wo sie erzeugt werden. Ein Einkaufsführer mit dem Titel „Westerwälder Erträge“ will den Zugang zu den Lebensmitteln aus der Region und den direkten Kontakt vom Verbraucher zum Landwirt und Winzer herstellen und damit einen Beitrag zur Unterstützung der heimischen Landwirtschaft leisten. Er zeigt, dass der Westerwald ein vielfältiges Angebot bietet, um sich gut und gesund zu ernähren. Vor allem kurze Transportwege garantieren Frische und einen für die Kunden nachvollziehbaren Ursprung.

Bei den Landwirten und Winzern kann man „vor Ort“ hinter die Kulissen schauen. Diese Nähe schafft Vertrauen in die Lebensmittel aus der Region. Vielfältig sind die Einkaufsmöglichkeiten bei den Bauern- und Winzerhöfen in den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis. Immer mehr Menschen wollen wissen, was sie essen und woher die Lebensmittel kommen. Produkte aus dem Westerwald erfüllen diesen Wunsch. Mit gutem Gefühl und Bewusstsein einkaufen und damit auch Gutes tun – für sich selbst, für die Familie und für die Region.
Nachricht vom 18.03.2020 www.ak-kurier.de