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MusiQSpace macht Musikunterricht per Videochat möglich
Zeitgemäß und modern, dafür steht die Musikschule in Schönstein seit vielen Jahren. Da aufgrund der Corona-Krise auf herkömmliche Unterrichtsformen vorerst verzichtet werden muss, haben die MusiQSpace-Lehrkräfte alternative, originelle Ideen entwickelt, um ihren Schülerinnen und Schülern weiterhin professionellen Unterricht zu ermöglichen.
Musikunterricht per Videochat, wie hier mit Gitarrenlehrer Eduardo Cisternas (Fotos: MusiQSpace/privat)Wissen-Schönstein. Ausgerüstet mit Mikrofon und moderner Technik und via Skype oder WhatsApp-Videochat wird die zum regulären Termin stattfindende Musikstunde zu einem neuen Erlebnis – zu Hause und in der Musikschule zugleich.

"Natürlich musste man sich umgewöhnen. Die richtige Sitzpositon vor dem Bildschirm ausprobieren, ob Schüler oder Lehrer", so Eduardo Cisternas, Gitarrenlehrer bei MusiQSpace. Doch meistens sind die Instrumente bereits schon gestimmt. Für alle Beteiligten bedeutet das vor allem: Mehr Zeit für den wesentlichen Teil des Unterrichts! Jeder Schüler wartet ganz gespannt auf den Chat mit seinem/seiner Musiklehrer/-in vor dem Bildschirm.

"Wir machen so gut wie alles möglich, damit die Schülerinnen und Schüler ein Stück Normalität während der Kontaktsperre erleben können. Geschlossene Schulen und Homeoffice haben uns kreativ werden lassen. Mein Team arbeitet weiterhin genauso ambitioniert, als ob der Unterricht persönlich stattfinden würde", sagt Dr. Stefan Quast, Leiter von MusiQSpace.

Vor allem für Kinder und Jugendliche ist es in der momentanen Situation sehr wichtig, weiterhin eine feste Alltagsstruktur zu erhalten. Und nicht zu vergessen: Musik verbindet – digital oder persönlich spielt dabei keine wesentliche Rolle. Auch wenn Online-Tutorails für viele Bereiche des heutigen Lebens auf dem Vormarsch sind, ist ein persönlicher Ansprechpartner nicht zu ersetzen. Die Abstimmung im Team selbst ist auch weiterhin hervorragend. Der Unterricht läuft reibungslos.

"Wir haben die Herausforderung Kontaktsperre angenommen, werden sie mit positiver Herangehensweise lösen und mit Musik den Optimismus weiterhin fördern", versichert Quast. (PM)
       
Nachricht vom 31.03.2020 www.ak-kurier.de