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Politik
Barrierefreier Umbau des Bahnhofs Brachbach verzögert sich
Der barrierefreie Umbau des DB-Haltepunktes von Brachbach verzögert sich und sieht einen neuen Baubeginn im März 2021 vor. Diese Mitteilung erhielt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel von Dr. Klaus Vornhusen, dem zuständigen Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn.
(Symbolbild: kkö)Brachbach. Grund für die Verschiebung der Umbaumaßnahme ist demach, dass auf die ausgeschriebenen Leistungen keine Angebote seitens der Baufirmen erfolgten. Dies führte dazu, dass die angemeldeten Sperrpausen auf der Strecke nicht mehr verfügbar waren. Wie vom DB-Konzernbevollmächtigten weiter mitgeteilt wird, sieht die baubetriebliche Anmeldung der neuen Sperrpause nun einen Baubeginn im März 2021 vor.

Die Maßnahme umfasst u.a. den Neubau des Mittelbahnsteigs inklusive der Beleuchtung und eines Wetterschutzhauses, ferner die Erneuerung der Unterführung, den Neubau von drei Rampen sowie den Rückbau des bestehenden Bahnsteigdachs.

Rüddel, der immer wieder den barrierefreien Umbau gefordert und sich dafür in Berlin erfolgreich eingesetzt hat, weist explizit darauf hin, dass der Bund für die barrierefreie Umrüstung des Brachbacher DB-Haltepunktes 2,16 Millionen Euro bereitstellt.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass im Einzugsgebiet des Haltepunktes mit der Katholischen Kita „Arche Noah“ in Brachbach, sowie der Kita „Sonnenschein“ und dem „Alten- und Pflegeheim St. Barbara“ in Mudersbach drei Einrichtungen liegen, die einen Bedarfsschwerpunkt darstellen.

„Wenn die Umbaumaßnahme soweit planmäßig verläuft, soll diese nach Auskunft der Bahn Ende 2021, gegebenenfalls Anfang 2022 abgeschlossen sein. Der barrierefreie Umbau des DB-Haltepunkts von Brachbach ist überfällig und absolut dringlich“, bekräftigt Erwin Rüddel. (PM)
Nachricht vom 28.05.2020 www.ak-kurier.de