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Gleich vier Vereinshelden aus dem Wisserland
Im Rahmen des rheinland-pfälzischen Tages des Ehrenamtes am 6. September hatte die Westerwald-Brauerei dazu eingeladen, von engagierten Menschen aus der Heimat anhand ausgewählter Fragen zu berichten und Bewerbungen einzureichen. Gleich vier Vereinshelden aus dem Wisserland erhielten so im September ihre Urkunde und Wolfgang Weber vom Schützenverein Elkhausen-Katzwinkel e.V. ist einer der drei Hauptgewinner.
Wolfgang Weber freut sich über den dritten Platz in der Nominierung der „Vereinshelden“ (Fotos: privat)Wisserland. Zum Tag des Ehrenamtes am 6. September hatte die Westerwald-Brauerei sich etwas Besonderes einfallen lassen, um damit auf die vielen engagierten Vereine, Institutionen und Vereinsmitglieder in der Region hinzuweisen. Anhand ausgewählter Fragen, z.B. was die ehrenamtliche Tätigkeit der jeweils nominierten Vereins- oder Institutionsmitglieder insbesondere auszeichnet, wurden die „Vereinshelden“ nominiert.

So erreichte die Westerwaldbrauerei eine Vielzahl von tollen und bewegenden Schreiben mit Berichten von engagierten Tätigkeiten der Menschen in den Vereinen und Institutionen. Mittels Losverfahren entschied man sich im ersten Schritt die ersten drei Hauptgewinner festzulegen. Da aber auch in all den anderen Zusendungen so viele Menschen genannt wurden, die in ehrenamtlicher Arbeit mit viel Engagement wirken, entschied man sich weitere 50 Gewinner auszuloben.

Am Montag (21. September) erhielten die ersten drei Gewinner ihre Urkunde und weitere Preise.

Unter ihnen der erste aus dem Wisserland: Wolfgang Weber aus der Ortsgemeinde Katzwinkel. Er erhielt den ehrenvollen dritten Platz, da Weber wie kein Zweiter für seinen Schützenverein Elkhausen-Katzwinkel e.V. lebt und das „Herz des Vereins“ darstellt. Seit mehr als 40 Jahren setzt er sich für den Verein ein, die Jugendarbeit liegt ihm dabei besonders am Herzen. Er fördert die jungen Mitglieder und motiviert zu Höchstleistungen. Das zeigen auch die Erfolge der Schützenjugend die bis hin zur Deutschen Meisterschaft reichen.


Unter den weiteren 50 Gewinnern, die Ende September ihre Urkunde erhielten, ist Daniel Freese ebenfalls aus der Gemeinde Katzwinkel zu finden. Daniel Freese, der schon 1997 eines der Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr Katzwinkel war und sich seither stark einbindet und u.a. auch als stellvertretender Wehrführer aktiv ist, war zudem seit 2014 bis Mai 2020 Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes Altenkirchen e.V.. Als Schiedsrichter im Handball ist er heute bis zur Verbandsliga gefragt und auch als Mitglied im Schützenverein Elkhausen-Katzwinkel e.V. ist Freese immer in und für die Heimat aktiv.


Aus der Ortsgemeinde Birken-Honigsessen wurde Nils Asbach nominiert. Leider konnte er seine Urkunde bisher noch nicht abholen, weil er zur Zeit eine Ausbildung in Mainz als Metallblasinstrumentenmacher absolviert. Aber immer, wenn er in der Heimat ist, ist er auch sofort für den Ort in verschiedenen Vereinen, wie der St. Hubertus-Schützenbruderschaft, der Bergkapelle oder innerhalb der Kirchengemeinde eifrig dabei. Wo gerade Hilfe benötigt wird, packt der 17-jährige Nils Asbach mit an.


Die vierte im Bunde der Vereinshelden aus dem Wisserland ist Lea Kemper. Wohnhaft in Birken-Honigsessen ist sie derzeit beim Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Altenkirchen in der Rettungswache Wissen eingebunden. Hier absolviert sie ihr freiwilliges soziales Jahr und strebt im Anschluss daran eine Ausbildung zur Notfall-Sanitäterin an. Zudem ist auch sie in weiteren Vereinen tätig und engagiert sich zudem im Bereich der Jugendarbeit. Leider konnte auch sie Ende September bei der offiziellen Ehrung nicht dabei sein und hat ihre Urkunde und ihren Gewinn genau wie Nils Asbach noch nicht entgegen nehmen können. (KathaBe)
Nachricht vom 16.10.2020 www.ak-kurier.de