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Kultur
Erntedank: Ganz Nauroth und Mörlen waren auf den Beinen
Ein gemeinsamer Heimat- und Erntedankfestzug zog am Sonntagnachmittag durch die Gemeinden Mörlen und Nauroth. Das diesjährige Fest stand ganz im Zeichen von Tradition, Gemeinsamkeit und Kultur. Tausende Besucher waren am Wochenende nach Nauroth gekommen.
Die Mürler Höhnerliesjer verteilten Eierkäs und Eierlikör. Fotos: Julia TielmannNauroth/Mörlen. Das gesamte Wochenende feiern die Naurother und die Mörlener ihr traditionelles Heimat- und Erntedankfest. Am Samstagabend wurde beim Großen Zapfenstreich im Festzelt gefeiert. Mörlener und Naurother Vereine gestalteten ein buntes Programm. Die Turnfrauen zeigten eine Modenschau und bei Musik wurde viel getanzt.

Am Sonntagnachmittag säumten tausende Einheimische und Besucher der beiden Grenzgemeinden die Straßen. Gegen 14 Uhr startete der Festzug in der Mörlener Altenklosterstraße. Allen voran fuhren das Schirmherrenehepaar Lesley und Dr. Bernd Nieß. Bunt geschmückt gingen die verschiedensten Themenwagen durch die Straßen. Darunter waren Gruppen, die gerade von der erfolgreichen Kartoffelernte kamen, Sonnenblumen und der Kindergarten. Gleichzeitig zeigten viele Fußtruppen auch, wie das Leben anno dazumal gewesen sein mag. Die Historische Feuerwehr aus Elben marschierte genauso mit, wie einige Männer und Frauen, die den Kirchgang darstellten. Eine alte Küche fuhr auf einem Wagen mit, Kartoffelbrot wurde gebacken. Am Ende des rund zwei Kilometer langen Festzuges fuhren die Oldtimerfreunde aus der Kroppacher Schweiz alte Traktoren. Zahlreiche Musikkapellen im Zug sorgten für Stimmung. Vor der Naurother Kirche war eine Tribüne aufgebaut, von der aus Frank Heidrich den Zug gekonnt moderierte. Er stellte jeden Wagen kurz vor.

Am heutigen Montag geht das Heimat- und Erntedankfest mit dem Frühschoppen ab 11 Uhr weiter. Hier gibt es Haxen, Weißwürstchen und Laugenbrezeln. Nachmittags soll das Fest mit Kaffee und Kuchen langsam ausklingen. Jetzt schon freuen sich die beiden Gemeinden auf ihr kommendes Erntedankfest in fünf Jahren. (jut)
       
       
   
Nachricht vom 20.09.2010 www.ak-kurier.de