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Nachricht vom 07.02.2021
Politik
SPD-Kandidat Matthias Gibhardt: „Zukunft für den ländlichen Raum“
Wir haben die Kandidierenden für den neuen Landtag gebeten, sich anhand von Fragen vorzustellen. Neben Sozial- und Jugendthemen rückt Matthias Gibhardt (SPD) nicht nur den Öffentlichen Nahverkehr in den Fokus. Was er außerdem vorantreiben will und was ihn antreibt, das liest man in unserem Steckbrief.
Matthias Gibhardt (SPD) (Foto: Kandidat) Wofür haben Sie sich bisher politisch engagiert – und wieso?

Die Überschrift meines politischen Handelns trägt die Überschrift „Zukunft für den ländlichen Raum“. Wirtschaft und Handel stehen immens unter Druck, darum habe ich mich für die Themen regionale Wirtschaftskreisläufe und die Stärkung der Innenstädte eingesetzt.
Zukunft muss nachhaltig sein, darum habe ich mich für eine bunte Potpourri an Umweltthemen stark gemacht. Dazu gehört der Ausbau des bezahlbaren ÖPNV, eine verbesserte Radinfrakstrukur und natürlich das große Thema Land- und Forstwirtschaft und dem Einsatz für die Waldklimaprämie.
Und dann setze ich mich für die Themen ein, die Menschen helfen ein gutes Leben zu führen. Die Unterstützung von Kinder, Jugend und Familie der Einsatz für die Armutsprojekte auf Kreisebene oder auch das Thema bezahlbarer Wohnraum sind da zu nennen.

Was muss sich in Rheinland-Pfalz dringend verändern?

Auf dem Weg gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land zu schaffen ist schon viel erreicht worden. Trotzdem sollten die Investitionen in den ländlichen Raum intensiviert werden. Die Grund- und Mittelzentren brauchen verbindliche Zusagen, wie sie den in den Zukunftsfragen der Digitalisierung, der sich verändernden Mobilität, demografischen Wandel, gesundheitliche Versorgung und wirtschaftliche Umbrüche stemmen können.

Was wollen Sie konkret im Wahlkreis verändern? Wie wollen Sie vorgehen?

Wichtig ist ein zeitnaher flächendeckender Glasfaserausbau als gemeinsame Kraftanstrengung von Bund, Land und Kommune.
Die genannte Veränderung brauchen entsprechende Infrastrukturmaßnahmen für den Öffentlichen Verkehr und den individuellen Verkehr. Dabei muss die sich verändernde Mobilität und Klimaspekte mit bedacht werden.
Ich werde mich in Mainz dafür starkmachen, dass die sozialen und präventiven Maßnahmen für Kinder, Jugendliche, ihren Familien und sozialen Randgruppen besser finanziert werden.

Deshalb sind Sie in die Partei eingetreten, für die Sie als Kandidat antreten:
Weil ich der Überzeugung bin, dass ich meine Anliegen des Handelns in sozialer Verantwortung und Fürsorge aus christlicher Überzeugung in der SPD am besten umsetzten kann. In meiner Partei finde ich die Belange der sozialen, ökologischen und ökonomischen Balance am besten bewahrt.

Worüber können Sie lachen?

Über mich selbst!

Was löst bei Ihnen Frust aus oder macht Sie sogar wütend?

Die politische Diskussionskultur, die sich gerade in den Sozialen Medien verfestigt hat. Hass, Ausgrenzung und Populismus haben noch nie zu mehr Miteinander und brauchbaren politischen Lösungen geführt.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne mal lesen?

Im Moment nur: „Corona-Pandemie endlich besiegt!“

Deshalb sollten die WählerInnen mir Ihre Stimme geben:

Mit mir wählt Ihr einen Menschen, der an Euren Themen und Meinungen interessiert ist und daraus konkretes politisches Handeln werden lässt.

Matthias Gibhardt im Profil

Wohnort: Altenkirchen
Geburtsdatum: 01.06.1978
Familienstand: verheiratet, 4 Kinder

Beruflicher Lebenslauf/ Ausbildung:
Von Beruf bin ich Evangelischer Diakon. Das Berufsbild beinhaltet eine doppelte Qualifikation, bei mir der staatl. anerk. Erzieher und ein theologisch-diakonisches Studium, höchster Abschluss Master in Theology (UNISA). Neben meinen Aufgaben als Familienvater konzentriere ich mich auf die politische Arbeit. Schwerpunkt ist mein Amt als ehrenamtlicher Stadtbürgermeister der Kreisstadt Altenkirchen. Dazu kommen Aufgaben im Kreistag und Verbandsgemeinderat sowie meine parteipolitische Funktion als Ortsvereinsvorsitzender der SPD im Raiffeisenland und in Kreisgremien.
Meine vorherige Berufstätigkeit bestand in der Leitung des KOMPA Ev. Kinder- und Jugendzentrums in Altenkirchen und dem Aufbau und der Leitung eines Familienzentrums mit Kindertagesstätte in Berlin-Märkisches Viertel. Der Schwerpunkt meiner Berufstätigkeit ist die Entwicklung und Führung von gemeinnützigen Einrichtungen im sozialen und kirchlichen Umfeld.

Politischer Werdegang:
Seit 2014 Mitglied in der SPD und im Stadtrat Altenkirchen
Seit 2018 beratendes Mitglied im Kreisvorstand der SPD
Seit 2019 Ehrenamtlicher Stadtbürgermeister der Kreisstadt Altenkirchen; Mitglied im Kreisstag
Seit 2020 Mitglied im Verbandsgemeinderat Altenkirchen-Flammersfeld „Im Raiffeisenland“ und Ortsvereinsvorsitzender der SPD „Im Raiffeisenland“

Gesellschaftliches Engagement und Vereinsaktivitäten:
Prädikant der Ev. Kirche
Mitglied im Vorstand des Fördervereines ProJu e.V. des KOMPA Ev. Kirchengemeinde Altenkirchen
Mitglied im Vorstand ASG Abteilung Street&Action

Hobbys:
Wandern

Drei Lieblingsorte im Wahlkreis:
1) Unter den „Drei Kastanien“ im Wiesental, Altenkirchen.
2) An der Seilhängebrücke, bei Flögert an der Nister
3) Bei meinen Eltern am Küchentisch

Vorbilder:
Gustav Heinemann, ehem. Bundespräsident und Mitglied der bekennenden Kirche.
Malu Dreyer habe ich schon öfter als Vorbild benannt.

(Fragen: D.-D. Pirker)
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