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Evangelisch-methodistische Kirche Weitefeld: Neue Pastorin mit reicher Biografie
Die Gemeinden der evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Siegen und Weitefeld haben wieder eine Pastorin. Nun wurde Dagmar Köhring offiziell in ihr Amt eingeführt. Die gebürtige Solingerin hat schon viel erlebt.
Die neue Pastorin (rechts) wurde nun im kleinen Kreis in ihr Amt eingeführt. Der Teilnehmerkreis war klein aufgrund der Pandemie. Lediglich Vertreter der Bezirksvorstände, wie Hendrik Stühn (links) waren anwesend. (Fotos: EmK) Weitefeld. Am Sonntag, den 7. Februar, wurde Dagmar Köhring offiziell in ihr Amt eingeführt. Normalerweise würde zu so einem Anlass ein großer Gottesdienst mit anschließendem Gemeindefest gefeiert, aber unter den derzeitigen Umständen wurde die Einführung nur im allerkleinsten Kreis der Bezirksvorstände Weitefeld und Siegen gefeiert.

Aufgrund von Glatteis hat Superintendent Stefan Kettner auf sein Kommen verzichtet, wie die Gemeinde in einem Schreiben an die Presse berichtet. Sein Grußwort wird aber in einem Video von der Einführung zu sehen und hören sein. Vor Ort war laut der Gemeinde Ortsbürgermeister Karl-Heinz Keßler, der als Willkommensgeschenk ein Lesebuch über Weitefeld und Oberdreisbach überreicht hat. Praktisch: Das Buch enthält ein Vokabelregister.

Die neue Pastorin hat ihrer Gemeinde zufolge schon viel erlebt. Dagmar Köhring kommt aus Stuttgart, wo sie bis zum Ende letzten Jahres die Rundfunkagentur der EmK leitete. Geboren ist sie allerdings in Solingen im Bergischen Land. Bevor sie sich 2009 entschloss, in den vollzeitlichen Dienst ihrer Kirche einzutreten, arbeitete sie als Vertriebs- und Werbeleiterin beim Verlag Katholisches Bibelwerk. Eigentlich ist sie Germanistin – aber das Studium liegt lange zurück. Als Pastorin ist ihr wichtig, möglichst vielen Menschen eine geistliche Heimat in den Gemeinden zu bieten. Denn um sich im Leben zu orientieren, könne der christliche Glaube helfen – ebenso wichtig sei aber der regelmäßige Austausch mit anderen Menschen.

Dass dies im Moment nur eingeschränkt möglich ist, bedauert die Pastorin sehr. Aber Verantwortungsgefühl geht vor. „Zum Glück gibt es heute vielfältige technische Möglichkeiten“, freut sie sich. „So kann ich viele Gemeindeglieder schon einmal hören oder gar sehen. Und sobald der harte Lockdown vorbei ist, werden wir in kleinem Rahmen sicher auch wieder Gottesdienste feiern – natürlich nach strengem Hygienekonzept und ohne Gesang.“

Von dem Einführungsgottesdienst wird ein Video produziert, dass ab 14. Februar zum Anschauen auf Youtube bereitsteht. Links auf www.emk-siegen.de und www.emk-weitefeld.de. (Red./PM)

   
Nachricht vom 08.02.2021 www.ak-kurier.de