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Nachricht vom 09.01.2017    

Fidele Jongen boten ein Feuerwerk der guten Laune

Seit vielen Jahren eröffnen die "Fidelen Jongen" Pracht den Reigen des Sitzungskarnevals im Landkreis. So auch in diesem Jahr, als das närrische Schiff der Prachter Karnevalisten mit dem Steuermann Steven Röder in See stach. Die eigenen Kräfte der Prachter Karnevalisten versetzten das Publikum in Feierlaune und zeigten ihr Können.

Die fidelen Bühnenfeger wurde bejubelt. Fotos: kkö

Hamm. Auch in diesem Jahr hatten Steven Röder und viele fleißige Helfer ein tolles Programm zusammen gestellt. Die Wetterkapriolen machten es für die Verantwortlichen schwierig den geplanten Sitzungsablauf einzuhalten. In der, wie immer zu diesem Anlass, gut besuchten Raiffeisenhalle startete am Samstag, 7. Januar, pünktlich um 18.11 Uhr die große Prunksitzung der „Fidelen Jongen“ aus Pracht unter den Augen zahlreicher Ehrengäste, unter ihnen der Prachter Ortsbürgermeister Udo Seidler. Auch der Bezirksvorsitzende des RKK, Dennis Dapprich, war nach Hamm gekommen. Leider mussten die Vereine aus Wissen und Herkersdorf wetterbedingt, absagen. Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch.

Mit dem Einmarsch des Elferrats der Gesellschaft konnte die Sitzung in der Session 2017 fast pünktlich losgehen. Steven Röder, der Sitzungspräsident begrüßte die zahlreich erschienenen Närrinnen und Narren in Form eines gereimten Vortrages. Hierbei ging er auch auf die Situation im Land ein und sagte: „Egal ob Moslem oder Christ wichtig ist doch nur das du fröhlich bist“.

Eisbrecher in diesem Jahr war Joachim Jung alias „Lieselotte Lotterlappen“. Mit seiner, manchmal derben aber nie verletzenden Art, fesselte er das Publikum und schon jetzt war zu merken, dass sich das Publikum schon lange auf die Sitzung gefreut hatte. Bewusst nutzt „Lieselotte“ jedes Fettnäpfchen um, mit teils sehr schräger Comedy, das Publikum zu fesseln. Der Entertainer Joachim Jung, mehrmals als Künstler des Jahres ausgezeichnet, versteht es, von der ersten Minute an, sich auf das Publikum einzustellen und dieses mit einzubinden.

Die Tänze der „Fidelen Küken“ versetzten das Publikum in einen Jubelsturm. So wollte man die kleinen Nachwuchstänzerinnen, denen der Applaus sichtlich gut tat, kaum von der Bühne lassen. Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter mit „Der lustige Rheinländer“, Hans-Jürgen Pinter. Er nimmt die alltäglichen Kleinigkeiten aufs Korn und schlüpfte dann in die Maske des im rheinischen Karneval unvergessenen Hans Hachenberg, der in der Maske der „Doof Nuss“ über Jahrzehnte aktiv war.

Im Anschluss zeigten die Bühnenfeger, das Juniorentanzcorps der Fidelen Jongen, ihr Können. Auch diese jungen Aktiven des Vereins wurden frenetisch bejubelt. Die dann folgende Darbietung des erst im letzten Jahr zusammengestellten Tanzcorps war, so viele Besucher, eine Augenweide. Die Aktiven hatten hart trainiert um für die Sitzung fit zu sein. Umso mehr freuten sich alle das dass Publikum stehend applaudierte. Nach dem Auftritt sagten einige der Aktiven das sie schon ein wenig Bammel gehabt hätten.

Bei der Musik von „Hännes“ einer Band aus Wissen, mit Frontmann Jockel Schmidt, und in der auch der Leiter der Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen aktiv ist, stand das Publikum auf Bänken und Tischen. Die Musiker spielten die bekannten Melodien, die auf keiner Veranstaltung im Rheinland fehlen dürfen.

Dann wurde es spannend für Steven Röder und seine Mannen vom Elferrat. Das Tanzcorps hatte sich eine Darbietung überlegt, in der alle Situationen, die den Urlaub auf Malle so auszeichnen, dargestellt wurden. Dies ist immer eine große Überraschung für alle, denn die auftretenden Tänzerinnen und Tänzer bewahren bis zum Schluss stillschweigen über das, was zu erwarten ist.

Der HC Erbach zog dann mit dem Prinzen Thilo I. (Austen) und dem Tanzcorps auf und brachte das Publikum zur Begeisterung. Den Abschluss machte die Gruppe „De fünf Fleeje“, die mit den rheinischen Hits die Stimmung nochmal anheizten. Nach einem grandiosen Finale feierten die Fidele Jongen und ihre Gäste noch bis in die frühen Morgenstunden. (kkö)

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