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Nachricht vom 13.02.2017    

Das Hauptfeld der 4. AK-ladies open in Altenkirchen komplett

Die Slowenin Dalila Jakupovic führt jetzt die Setzliste im hochkarätig besetzten Tennisturnier der Damen in Altenkirchen an. Das international besetzte Damen-Turnier, übrigens das einzige in Rheinland-Pfalz, ist seit vier Jahren sehr erfolgreich. Turnierdirektor Razvan Mihai bringt auch die heimischen Tennistalente ins Turnier.

Turnierdirektor Razvan Mihai freut sich auf spannende Tage im SRS-Sportpark. Foto: pr

Altenkirchen. Das Hauptfeld der 4. AK-ladies open ist seit Montagnachmittag, 13. Februar, komplett. Zusätzlich zu den 20 Gesetzten und vier Wild-Card-Inhaberinnen sicherten sich im SRS-Sportpark acht Spielerinnen in der Qualifikation die verbliebenen freien Plätze. „Wir haben bereits drei Tage lang ein sehr gutes Niveau gesehen und können nun noch einiges mehr erwarten“, verspricht Turnierdirektor Razvan Mihai im Vorfeld der fünf Runden auf dem Weg zum Einzeltitel beziehungsweise der vier Runden in der parallel verlaufenden Doppelkonkurrenz.

Fest steht bereits vor dem ersten Ballwechsel im Hauptfeld, dass es in Altenkirchen eine neue Siegerin geben wird. Von den drei bisherigen Gewinnerinnen hat in diesem Jahr keine gemeldet. In der Setzliste rutschte nach dem Rückzug der niederländischen Fed-Cup-Spielerin Richel Hogenkamp die Slowenin Dalila Jakupovic nach ganz vorne. Die 25-Jährige ist derzeit die Nummer 145 der Welt, noch nie in ihrer Karriere stand sie weiter oben. „Ich werde von Spiel zu Spiel denken. Es wird schwierig, weil in Altenkirchen viele gute Spielerinnen dabei sind“, sagt Jakupovic. Im Jahr 2017 nahm sie bereits an den Turnieren in Auckland und Hobart sowie an der Qualifikation zu den Australian Open teil. Jetzt geht die Saison auf dem heimischen Kontinent weiter.

Auch Tara Moore eröffnete die Saison Down Under sowie in Asien. Nach dem Aus in der zweiten Runde der Australian Open-Qualifikation überzeugte die 24-jährige Britin in ihrer Geburtsstadt Hong-Kong, wo ihr Siegeszug erst im Endspiel endete. „Ich werde mein Bestes geben und versuchen, gutes Tennis zu spielen. Meine Form ist gut“, kündigt Moore an. Nicht weit von Jakupovic und Moore ist Tamara Korpatsch entfernt. Die junge Hamburgerin (155. der Weltrangliste) kennt die AK-ladies open bereits aus den vergangenen Jahren bestens. Sie war seit der Premiere im Jahr 2014 immer dabei. Über die erste Runde kam sie bislang nicht hinaus. Ihr jüngster Leistungssprung verspricht, dass ihr Aufenthalt im Westerwald diesmal von längerer Dauer sein könnte. „Ich versuche Spiel für Spiel und natürlich das Turnier zu gewinnen. Aber wer will das nicht“, schmunzelt Korpatsch.

Viel vorgenommen für Altenkirchen hatte sich Antonia Lottner. Die Endspielteilnehmerin von 2015 sagte kurzfristig aufgrund einer Handverletzung ab. Auch Arantxa Rus, die vor zwölf Monaten im Endspiel gegen Ysaline Bonaventure stand, sagte ab. Am Montagvormittag teilte sie Turnier-Supervisor Patrick Mackenstein mit, in Altenkirchen zu fehlen. „Trotz der Absagen haben wir eine höhere Leistungsdichte im Hauptfeld. Im vergangenen Jahr endete das Tableau bei Weltranglistenplatz 333, diesmal auf Rang 291“, betont Mihai.

Im 32er-Hauptfeld von Altenkirchen befinden sich gewohntermaßen viele Talente. „Auch mit den jungen Deutschen ist wieder zu rechnen“, ist sich Mihai sicher und traut zum Beispiel Katharina Hobgarski ein gutes Abschneiden zu. Aber etwas haben die AK-ladies open seit 2014 immer gezeigt: Überraschung fehlen im SRS-Sportpark nie.

Lokalmatadorin Romy Kölzer und Laura Cadantu losten die erste Hauptrunde aus. „Ich habe so etwas seit langer Zeit nicht mehr gemacht, aber ich glaube es ist eine schöne erste Runde entstanden“, sagte Cadantu. Der Turnierdirektor teilt diese Meinung: „Mit diesem Tableau bekommen wir viel Spaß.“ Die topgesetzte Dalila Jakupovic startet gegen Deniz Khazaniuk aus Israel.

Ein besonderes Duell wartet auf Romy Kölzer: Die Westerwälderin spielt gegen Kristina Kislyak, die der Frauenmannschaft der heimischen ASG Altenkirchen angehört. Kölzer trainierte früher unter Turnierdirektor Mihai, Kislyak aktuell. „Wir werden sehen, wer von beiden was bei mir gelernt hat“, freut sich Mihai auf den Vergleich.


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