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Nachricht vom 14.04.2017    

CDU Wissen schlägt Berno Neuhoff als Stadtbürgermeister vor

Berno Neuhoff soll Kandidat der Wissener CDU für das Amt des Stadtbürgermeisters werden. Die anwesenden Mitglieder der Stadtratsfraktion und des Stadtvorstandes beschlossen einstimmig, dies der Mitgliederversammlung am 25. April im Kulturwerk vorzuschlagen. Neuhoff will kandidieren und setzte in der Pressemitteilung Prioritäten, da die Amtszeit nur zwei Jahre betrage. Ein Schwerpunkt werde die Innenstadtentwicklung sein.

Berno Neuhoff kandidiert für das Amt des Stadtbürgermeisters in Wissen. Foto: CDU

Wissen. In der Pressemitteilung unterstrichen sowohl Fraktionsvorsitzender Ulrich Marciniak wie auch Stadtverbandsvorsitzender Michael Rödder, dass sie aufgrund der großen Erfahrung Berno Neuhoff für den richtigen Kandidaten halten.

Berno Neuhoff (48) stammt aus Birken-Honigsessen und wohnt seit fast 20 Jahren in Wissen. Hier hat er sich nicht nur in die Kommunalpolitik eingebracht, sondern auch mit sonstigen Ehrenämtern bewiesen, dass er am Fortschritt in Wissen beteiligt ist. Sein Einsatz in der Zukunftsschmiede und für das Kulturwerk sind anerkannt. Auf dieser Arbeit – so Neuhoff – wolle er bei der Stadtentwicklung in Wissen aufbauen. Dabei müsse man allerdings auch bedenken, dass in der Siegstadt in den letzten Jahrzehnten vieles umgesetzt wurde, so etwa der Bahnhof, das Kulturwerk oder zuletzt der Steg, der beide Einrichtungen verbindet.

Weiter wies er darauf hin, dass die Amtszeit nur noch zwei Jahre betrage. „In dieser Zeit ist es nicht möglich, Wissen umzukrempeln. Deshalb ist es sinnvoll, einige Themenschwerpunkte zu setzen. Vor allem müssen wir die Innenstadtentwicklung angehen. Dazu sind Expertenmeinungen gefragt, vor allem aber auch das Gespräch mit den betroffenen Eigentümern“, so Neuhoff. Gerade wenn das bisherige Rathaus abgerissen werde und dort ein freier Platz entstehe, könne die Innenstadt attraktiver gestaltet werden. Auch den Bereich Marktplatz können man verbessern. Dazu seien auch private Investitionen gefordert. Damit habe man gute Erfahrungen gemacht zum Beispiel bei der Reaktivierung des Walzwerkes oder jetzt bei der ehemaligen Brauerei. Neuhoff möchte auch im kulturellen Bereich aktiv bleiben, denn dadurch könne man ein gutes Image schaffen und Menschen in Wissen anhalten oder bestenfalls neue anlocken.

Deutlich betonte er, dass angesichts der finanziellen Lage der Stadt manche Wünsche kurzfristig nicht umgesetzt werden können. Deshalb sei es auch nicht sinnvoll, vor der Bürgermeisterwahl große Versprechungen zu geben und falsche Hoffnungen zu wecken. Allerdings wolle er auch den Bürgersinn mehr wecken und ehrenamtliche Initiativen stärken, die zum Wohl der Stadt Wissen arbeiten. Neuhoff betonte auch, dass er nicht Einzelkämpfer sein wolle. Gerade das Gespräch mit den Bürgern sei ihm wichtig.

Natürlich gehöre es zur Ehrlichkeit vor der Wahl auch zu sagen, dass er verheiratet sei und zwei Kinder habe, die den Papa brauchten. Deshalb müsse er – falls er gewählt werde – als Stadtbürgermeister auch gewisse Prioritäten setzen und sei auf die Mithilfe der Verwaltung der Beigeordneten und der Mitglieder des Stadtrates angewiesen. Den Vorschlag, ein Stadtbüro einzurichten, weil die Personalunion jetzt nicht mehr bestehe, wird von ihm uneingeschränkt unterstützt. Mit seinem Arbeitgeber, der Kreisverwaltung, werde er auch über eine Teilfreistellung reden, um sich der Aufgabe in Wissen mit seinen mehr als 8.000 Einwohnern voll widmen zu können. Neuhoff betonte, dass er die Kandidatur zwar nach reichlicher Überlegung und einigen Gesprächen anstrebe, auch wenn es anspruchsvoll werde, Hauptberuf, Ehrenamt und Familie immer voll gerecht zu werden. Dennoch werde er größtmöglichen Einsatz im Wahlkampf zeigen und – falls er Bürgermeister werde – das Amt engagiert ausüben. (PM)


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