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Nachricht vom 11.08.2017 - 11:41 Uhr    

Positive Bilanz zur Kirmes und dem Schützenfest

Die Verantwortlichen der Kirmes und des Schützenfestes, Ortsbürgermeister Jürgen Giehl, die Kultur- und Festgemeinschaft mit dem Vorsitzenden Rudi Rödder, die Kirmesjugend, Vorsitzender Christian Solbach, und die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft mit Brudermeister Günter Pauli, zogen eine erste, sehr positive Bilanz.

Die Kirmesjugend hielt Gericht. Fotos: Festgemeinschaft

Gebhardshain. Das ist lange Tradition in Gebhardshain: Am fünften Tag der Kirmes und des Schützenfestes, am Dienstag, wird abgerechnet und eine Schuldige für die Missetaten über Kirmes und Schützenfest gesucht, und letztendlich auch gefunden.

Wie üblich war es Aufgabe der Kirmesjugend für den Prozess über das Kirmesmänsch, Fakten für den Prozess zu sammeln. Dabei kam sehr viel belastendes Material zusammen. Wenn auch versucht wurde, für das Gerichtsverfahren entlastende Beweise zu finden. So kam es, wie es kommen musste. Das Kirmesmänsch musste sich vor dem hohen Gericht der Kirmesjugend verantworten. Wie schon seit einigen Jahren, fand der Prozess im Gerichtssaal, „off da Ley“, am Kirmesbaum statt.

Im Vorfeld jedoch distanzierte sich die Kirmesjugend Gebhardshain noch einmal vehement vom Feuer nach dem Schubkarrenrennen, das einen Einsatz des Löschzuges der freiwilligen Feuerwehr ausgelöst hatte.

Richter Christian Solbach eröffnete die Verhandlung. Anschließend konnte der Staatsanwalt und Ankläger Marcel Kölzer jede Menge Gräueltaten aufzählen, für die das Kirmesmänsch in diesem Jahr verantwortlich war. Davon gab es in diesem Jahr mehr als genug. Verteidiger Michael Bockheim versuchte alles und nannte eine ganze Liste von Ereignissen, die einen guten Verlauf des Gebhardshainer Festes ermöglicht hatten. Zum Schluss blieb die Entscheidung über die Zukunft des Mänsches am Richter Christian Solbach hängen. Aufgrund des unsoliden Lebenswandels des Kirmesmänsches über Kirmes und Schützenfest und der langen Liste der Verfehlung, blieb nur ein Urteil: „Haalt det Spöönchen dran“! Tod durch Verbrennen. Nach der Urteilsvollstreckung konnte die Kirmesjugend und viele Besucher den Abend und somit auch die Kirmes und das Schützenfest am „Durstlöscher“ ausklingen lassen.

Die Bilanz der Verantwortlichen zeigte ein positives Bild. So konnten über alle Festtage die Besucherzahlen wieder gesteigert werden. Mit SIDEWALK hatte das Fest großartig begonnen. Eröffnung der Kirmes und des Schützenfestes, das Aufstellen des Kirmesbaums - in diesem Jahr hatte die Kirmesjugend neue Seile -, die Inthronisation der neuen Majestäten, Schützenkaiser Maik Simmat, und Schützenkönig Michael Weber, waren erste Höhepunkte. Dann holte eine der besten Partybands Deutschlands, „AllgäuPower“, die Besucher und Gäste im wahrsten Sinne des Wortes, auf die Bänke.

Der Sonntag begann mit dem Festgottesdienst in der Kath. Pfarrkirche, festlich mitgestaltet vom Musikverein Brunken. Leider begann das Schubkarrenrennen, verursacht durch eine missglückte Straßensperrung, ca. 30 Minuten später. Das tat dem Spaß dabei aber keinen Abbruch. Höhepunkt und ein Augenschmaus ist jedes Jahr der große Festzug der Schützenbruderschaft. Über 300 Zugteilnehmer, neun Gastvereine und vier Musikkapellen, boten den vielen Besuchern ein wunderschönes Bild. Am Abend unterhielt „Jockel & Friends“ die Besucher.

Der Frühschoppen am Montag wird schon seit vielen Jahren hauptsächlich vom Musikverein Brunken gestaltet. Die Musikerinnen und Musiker haben jedes Jahr phantastische Überraschungen im Gepäck. Auch hier ginge es im Laufe des Nachmittags wieder über Tische und Bänke. Es war einfach toll, was zum Frühschoppen und an allen Festtagen vom MV Brunken geboten wurde. Zum Ausklang des Frühschoppens legte DJ Stocki noch einmal auf und sorgte zum Abschluss des Festes, wie in den Jahren vorher, für tolle Stimmung und eine volle Tanzfläche.

Ein großes Dankeschön der Organisatoren richtete sich an die Vereine, die vielen Helfer, die Gemeindearbeiter, die Firmen, die Sponsoren und den Schaustellerbetrieb Heinz Kula. Ein besonderer Dank ging aber an die Freiwillige Feuerwehr, Löschzug Steinebach, für die schnelle Hilfe und Unterstützung. (PM)

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