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Nachricht vom 13.10.2017 - 10:40 Uhr    

Die Kuriere in eigener Sache

Drei Landkreise – drei Kuriere, unser Verlag hat sich seit rund zehn Jahren in der Medienlandschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz durchgesetzt. Wir alle, unser gesamtes Team versucht Tag für Tag die Ausgaben so aktuell wie möglich zu gestalten. Aber wir stoßen da auch manchmal an Grenzen, wie sich in der jüngst gezeigten Umfrage deutlich zeigt.

Symbolfoto

Region. An dieser Stelle einmal unser Dank an die vielen Personen, die an der Umfrage teilnahmen. Mit einer Teilnehmerzahl von fast 700 Personen hatten wir nicht gerechnet. Einige Anregungen fließen bereits in die tägliche Arbeit ein, andere brauchen etwas Zeit. Erfreulich: Die meisten Nutzer/innen sind zufrieden, es ergab die Schulnote 2,4 im Durchschnitt. Das ist Ansporn noch besser zu werden.

Die Medienlandschaft ändert sich in einem rasanten Tempo, heute ist das Smartphone, das i-Phone oder Tablet überall und jederzeit einsetzbar. Da ist man im Urlaub auf den Malediven, will aber wissen was in Hachenburg, Neuwied oder Betzdorf passiert ist. Oder der junge Austauschstudent in den USA oder China, der die Nachrichten aus der Heimat mehrmals in der Woche abruft. Das geschieht via Handy und kaum noch einer sitzt am PC und liest die Kuriere via Bildschirm. Auch das hat unsere Auswertung ergeben. Die Leserschaft ist jung, zwischen 20 und 40 Jahre alt. Erfreulicher Trend: Die Seniorengeneration liest die Online-Kuriere mit steigender Tendenz.

Aber es gibt auch immer noch Kritik, die uns manchmal schmunzeln lässt, manchmal auch heftig ärgert: Hier der Wortlaut einer Beschwerde, die unsere Chefredaktion nicht zum ersten Mal per Mail erreichte:

„Sehr geehrte Damen und Herren, Es wäre sehr freundlich wenn Sie dafür sorgen könnten, das der AK- Kurier incl. seiner Werbeblättchen wieder ausgetragen würde!
Leider scheint dies für unseren Zusteller eine zu schwierige Aufgabe darzustellen. Wir bekommen seit mind. 2 Monaten keine Zeitung oder Werbeblättchen ( Rossmann, Netto, Phillips usw.) mehr. Daher bin ich langsam ziemlich genervt und habe auch bei Rossmann usw. Nachgefragt wie man dieses ändern kann! Aber vielleicht habe ich ja bei ihnen Glück und sie können mir helfen.“

Diese Beschwerde kam aus dem Bereich Daaden, aber sie kommen auch aus anderen Landkreisen. Wir haben die Absenderin aufgeklärt. Auch in der Umfrage beschwerten sich zahlreiche Leute, wir kriegen den Kurier nicht! Hier eine Zusammenfassung:

- Die Zusteller der WW Kuriere werden mies, richtig mies bezahlt. Kein Wunder, das kein Jugendlicher mehr Bock hat, die Zeitung auszutragen. Zu große Bezirke und viel zu wenig Zeit die Zeitung auszutragen.
- Unfähige Mitarbeiter in Höhr Grenzhausen, die sich ihre eigenen Fehler nicht eingestehen können. Die dummen sind immer die Zusteller.
- Die Sonntagszeitung endlich mal austragen und auf Beschwerden reagieren
- Pünktlich im Briefkasten zu haben
- Das wir die Zeitung regelmäßig bekommen.
- Als letztes Dorf ?? des Kreises AK bekommen wir so gut wie nie eine Zeitung
- Die Zustellung in Birken-Honigsessen (von Kettelerstraße ) erfolgt so spät, dass Termine oft rum sind (Donnerstags) Macht das Blatt unattraktiv.
- Endlich dafür sorgen dass man ihn regelmäßig erhält.

Wie soll das gehen – fragen wir nun mal ironisch zurück! Wir sind eine reine Online-Zeitung, es gibt keine Print-Ausgaben. Somit auch keine Zusteller oder Träger, die schlampig arbeiten, und die wir angeblich schlecht bezahlen, es gibt keine Kurier-Fahrer die sich angeblich nicht auskennen, und schon gar keine Werbeprospekte. Deshalb sind Bewerbungen als Träger oder Fahrer auch völlig sinnlos, auch kaufen wir keine kostengünstigen Transporter.

Wir sind erstaunt: da gibt es eine Online-Umfrage zu einem reinen Online-Nachrichtenportal, und dann solche Beschwerden. Die Ausgaben der Kuriere kann man kostenfrei ohne Paywall lesen, weltweit, in jedem Dorf zu jeder Zeit. Einfach nur aufrufen und klicken. (hws)


Kommentare zu: Die Kuriere in eigener Sache

2 Kommentare

Nachdem wir umgezogen sind und nun weit entfernt wohnen, freuen wir uns täglich an den aktuellen Berichten. Herzlichen Dank!
#2 von Anne von Dahl, am 12.10.2017 um 16:29 Uhr
Der Artikel hätte von Ephraim Kishon sein können. Ich hab mich grad fast eingenässt vor Lachen...
#1 von Alexander J. Schmidt, am 11.10.2017 um 19:42 Uhr

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