Werbung

Nachricht vom 30.01.2018 - 18:01 Uhr    

Fortsetzung der Weiterbildungsreihe „KommZivil“

Eine gelungene Integration erfordert eine gute Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen. Hier setzt die Fortbildungsreihe an, die in Kooperation der evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz (ELAG) und dem Diakonischen Werk Altenkirchen entwickelt wurde. Die neue Fortbildungsreihe startet am 6. Februar.

Altenkirchen. Unter der Überschrift „KommZivil“ werden Workshops, Seminare und Vorträge für alle Engagierten in der Arbeit mit Flüchtlingen angeboten, unabhängig ob Haupt- oder Ehrenamt. 2018 wird die Fortbildungsreihe, die sich auch diesmal wieder nach Rücksprache mit den verschiedenen Akteuren unmittelbar an deren aktuellem Bedarf orientiert, fortgesetzt.

Gestartet wird am 6. Februar, von 16 bis 19 Uhr mit dem Workshop: “Spielerische Lösungen für interkulturelle Konflikte“. Wenn Menschen mit unterschiedlichen Wertvorstellungen, kulturellen Hintergründen oder verschiedenen Traditionen zusammenkommen, ist dies eine Bereicherung für alle. Es können aber auch Missverständnisse und Gefühle von Befremdung entstehen. Auf spielerische Art und Weise werden in dem Workshop konstruktive Lösungen erprobt. Hier wird es möglich, Konfliktmomente in der Kommunikation einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten und mithilfe von Methoden aus der Theaterpädagogik neue Reaktionen auszuprobieren.

Am 27. Februar, von 13 bis 17 Uhr geht es um die “Förderung der guten Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen in der Flüchtlingsarbeit“ in der Verbandsgemeinde Flammersfeld. Eingeladen sind Ehrenamtliche und Mitarbeitende aus dem Jobcenter, der Ausländerbehörde, der Verbandsgemeinde, der Volkshochschule, den Kirchengemeinden und anderen interessierten Einrichtungen, die in der Verbandsgemeinde Flammersfeld tätig sind.

Am 22. März von 15 bis 18 Uhr wird eine Fortbildung zum Thema „Traumatisierung bei Flüchtlingen“ angeboten. Die Teilnehmenden erhalten Informationen zu Erkennungsmerkmalen von Traumatisierung und erfahren etwas über Sekundärtraumatisierungen. Posttraumatische Belastungsstörung im Zusammenhang mit dem Asylverfahren ist ein weiteres Thema. Darüber hinaus werden konkrete Ansprechpartner in der Region Altenkirchen vorgestellt, an die Betroffene sich wenden können.

Alle drei Veranstaltungen finden im Diakonischen Werk Altenkirchen, Stadthallenweg 16, statt. Es handelt sich jeweils um Workshops, den Referenten/innen sind die Einbeziehung der Teilnehmenden, die konkreten Bedarfe sowie das erfahrungsbezogene Lernen mithilfe von Übungen wichtig.

Weitere Informationen über die Fortbildungsreihe und Anmeldungen zu den Workshops bei der ELAG, Tel. (06131) 67 77 10, elag@mainz-online.de.


---
Jetzt Fan der AK-Kurier.de Lokalausgabe Altenkirchen auf Facebook werden!


Kommentare zu: Fortsetzung der Weiterbildungsreihe „KommZivil“

Es sind leider keine Kommentare vorhanden


Aktuelle Artikel aus der Region


Nachwuchsingenieure bauen „E-Rabbit“

Gebhardshain. Kürzlich fand im Bürgerforum in Gebhardshain ein Elektronik-Workshop für technikbegeisterte Mädchen und Jungs ...

C-Jugend der JSG Wippetal wurde neu ausgestattet

Katzwinkel. Die C-Jugend der JSG Wippetal-Katzwinkel konnte neue Trainingsanzüge und neue Regenjacken entgegen nehmen. Aus ...

Sommerferien an der italienischen Adriaküste

Altenkirchen/Kreisgebiet. Die nächste gemeinsame Ferienfahrt der Schulsozialarbeit im Landkreis Altenkirchen führt im Sommer ...

Synode des Evangelischen Kirchenkreises tagte in Betzdorf

Betzdorf/Kreisgebiet. Das Gedenken an die Pogrome, die mit den Zerstörungen und Morden in der Nacht vom 9. auf den 10. November ...

„Circus for Kids“: Menschen, Tiere, Sensationen

Hamm. Seit fast einem Vierteljahrhundert erarbeitet der Circus Rondel Programme mit Kindern. Innerhalb von ein paar Tagen ...

Bambini des SSV Hattert behaupten sich in Hamm

Hamm/Hattert. Am vergangenen Samstag fuhren die Bambini des SSV Hattert früh morgens zu ihrem ersten Hallenturnier der Saison, ...

Weitere Artikel


L 272 zwischen Schöneberg und Flammersfeld für den Schwerverkehr gesperrt

Flammersfeld/Schöneberg. Aufgrund des schlechten Zustands der im Jahre 1948 erbauten Brücke hatte der Landesbetrieb Mobilität ...

Ab Februar starten die First Responder in Friesenhagen

Friesenhagen. Bleibt ein Herzstillstand oder ein Schlaganfall drei bis fünf Minuten unbehandelt, können bereits Hirnschäden ...

24 Stunden Warnstreik bei Federal Mogul in Herdorf

Herdorf. Die Tarifverhandlungen sind gescheitert und somit setzte die IG Metall ihre Ankündigung in die Tat um. Dazu war ...

„Anschluss Zukunft“ und IHK Koblenz begrüßen Planfeststellungsbeschluss

Altenkirchen/Koblenz. Im Fokus des Ausbaus sollen mehrere Aspekte stehen: Zum einen wird die Haarnadelkurve entschärft, durch ...

Zwölfjährige Natascha Klein wird vermisst

Wissen. Es handelt sich bei der Vermissten um die zwölfjährige Natascha Klein, siehe nebenstehendes Foto. Natascha ist 1,63 ...

Wissener Brauereigeschichte stieß auf großes Interesse

Wissen. Zahlreiche Besucher kamen am Montagabend ins Wissener Germania, um einen Vortrag von Bruno Wagner und Horst Rolland ...

Werbung