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Nachricht vom 14.09.2018 - 07:59 Uhr    

ABOM 2018: Arbeitgeber informierten Jugendliche und Eltern über die Berufswelt

Die Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse (ABOM) in Altenkirchen fand in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Die Organisatoren, Industrie- und Handelskammer Regionalgeschäftsstelle Altenkirchen, Handwerkskammer, Wirtschaftsjunioren Sieg-Westerwald und die Verbandsgemeinden Altenkirchen und Flammersfeld, die sich an einem gemeinsamen Stand präsentierten, sind mit dem Ergebnis zufrieden. Silke Baudendistel, IHK-Regionalstelle Altenkirchen, eröffnete am Mittwoch, 12. September, im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft, die Veranstaltung.

Die Verbandsgemeindeverwaltungen Altenkirchen und Flammersfeld präsentierten sich gemeinsam auf der ABOM. (Foto: kkö)

Altenkirchen. Die Jubiläums-ABOM, die Veranstaltung fand in diesem Jahr zum 10. Mal statt, wurde von mehr als 100 Ausstellern genutzt, um potenzielle Auszubildende, aber auch Schüler ab der Jahrgangsstufe acht zu informieren. Alle teilnehmenden Unternehmen nennen als wichtigsten Grund für ihre Teilnahme die Möglichkeit der direkten Ansprache an die Zielgruppe. Viele Unternehmen hatten auch ihre Auszubildenden mitgebracht, um die Besucher „auf Augenhöhe“ zu erreichen. Neben Unternehmen aus dem gewerblich-technischen Bereich und den kaufmännischen Berufen waren das Handwerk, aber auch die öffentlichen Arbeitgeber vertreten.

Öffentliche und private Arbeitgeber
Besonders fiel auf, dass die Zahl der öffentlichen Arbeitgeber, Verwaltungen auf kommunaler und Landesebene, stark zugenommen hat. So waren auf dieser Messe die Verbandsgemeinden Altenkirchen und Flammersfeld, der Landkreis Altenkirchen, die Landespolizei und die Bundeswehr vertreten. Weiter gab es Stände der Landesverwaltung aus den Bereichen Justiz und Finanzverwaltung sowie der Deutschen Bahn. Einige Vertreter der öffentlichen Arbeitgeber sprachen davon, in Konkurrenz zu den Anbietern aus der freien Wirtschaft zu stehen und es hierbei besonders aufgrund der Lohnentwicklung schwieriger zu haben, Auszubildende finden zu können.

Forum für Jugendliche und Eltern
Die ABOM war am Mittwochdirekt nach der Eröffnung in der Form eines „After Work“ Forums für die Jugendlichen in Begleitung von Eltern oder Erziehungsberechtigten geöffnet. Hier waren die Jahrgänge angesprochen, die für das nächste Jahr oder auch noch für das bereits begonnene Ausbildungsjahr einen Ausbildungsplatz suchen. Die Teilnehmer der Messe waren mit dem Andrang sehr zufrieden und konnten zahlreiche Gespräche mit Jugendlichen und deren Erziehungsberechtigten führen. Am Donnerstag waren dann die Schulen an der Reihe und sorgten so für ein ständiges Kommen und Gehen in der Halle. Einige der Auszubildenden, die an den Ständen ihres Unternehmens „Dienst“ versahen, waren froh, wenn es beim Wechsel der Schulen eine kurze Pause gab.

Messe-Stände in Kooperation
Diese „Jubiläumsveranstaltung“ war geprägt von der Mischung der Angebote, aber auch von Gemeinschaftsständen einiger Anbieter. So hatten die Papierhersteller MetsäTissue aus Raubach und Interface aus Altenkirchen, die, so sagten es die Verantwortlichen der Unternehmen, im gleichen Ausbildungsfeld Plätze zu vergeben haben, die Idee, ihre Kompetenzen gemeinsam vorzustellen. „Ob diese Messekooperation zu einem Erfolg führt, müssen wir abwarten“, so die Organisatoren der Unternehmen. Ausbildungsbetriebe aus dem Handwerk präsentierten sich gemeinsam mit der zuständigen Innung, so die Firma Heizung und Sanitär Klöckner mit der Innunngsvertretung im Außenbereich, das Tischlerhandwerk und die Handwerkskammer. Die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer, präsentierten sich ebenso den Besuchern. Die Vertreter der Schulen und die Aussteller freuen sich auf die nächste ABOM in Altenkirchen, so das allgemeine Resümee. (kkö)

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