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Schwickert: Drei Notarztstandorte erhalten

Der Landrat des Westerwaldkreise, Armin Schickert, setzt sich dafür ein, dass die drei Notarztstandorte im Kreis Altenkirchen erhalten bleiben. Schwickert ist Leiter der Rettungsdienstbehörde, die auch für den Kreis Altenkirchen zuständig ist.
Kreis Altenkirchen. Eine ausreichende notärztliche Versorgung ist nur mit drei Notarztstandorten in Kirchen, Wissen und Altenkirchen sichergestellt. Das hat Landrat Achim Schwickert, als Leiter der Rettungsdienstbehörde auch für den Kreis Altenkirchen zuständig, deutlich in einem Schreiben an Innenminister Karl Peter Bruch und an die Kostenträger klargestellt. Für die ländlich geprägte Region des Westerwaldes müsse der gleiche hohe Standard wie in den Städten gelten. Deshalb stelle eine ausreichende notärztliche Versorgung ein hohes Gut der Daseinvorsorge dar. In vielen Gesprächen mit Vertretern der Kostenträger, Krankenhäuser und Notärzten sei er zusammen mit Landrat Michael Lieber zur Auffassung gelangt, dass dies nur mit dem Erhalt der drei Notarztstandorte möglich ist. Für deren Erhalt sei aber eine ausreichende finanzielle Unterstützung durch die Krankenkassen unabdingbar. Mit der gegenwärtigen Vergütung finden sich immer weniger qualifizierte Notärzte zu einer Mitarbeit im Rettungsdienst bereit. Landrat Schwickert fordert deshalb von der Landesregierung und den Kostenträgern, sich für eine bessere nachhaltige Finanzierung der Notarztstandorte einzusetzen. Landrat Lieber dankte seinem Amtskollegen und der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises für ihr "außerordentliches Engagement" zum Erhalt der notärztlichen Versorgung im Kreis Altenkirchen.

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