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Bei Gebhardshain brannte der Wald

Ein ersterer größerer Waldbrand wurde am Donnerstag, 1. Juli, aus Gebhardshain gemeldet. Hinter der Grillhütte hatte sich das Unterholz entzündet. Schwierigkeiten bereitete den eingesetzten Wehrleuten nicht nur das unwegsame Gelände, sondern auch die große Hitze.
Bei Gebhardshain brannte der Wald
Gebhardshain. Am Donnerstag, 1. Juli, gegen Mittag kam es in Gebhardshain zu einem Waldbrand. Da sich der Rauch über ein großes Gebiet verteilt hatte, war es zu Anfang schwierig, die genaue Einsatzstelle zu finden. Schließlich wurde diese hinter der Grillhütte von Gebhardshain lokalisiert. Da die direkte Zufahrt zur Einsatzstelle zu dicht bewachsen und somit nicht befahrbar war, musste die Feuerwehr über ein benachbartes Kornfeld fahren um tätig werden zu können. Die Besitzer der Waldgebiete sollten bedenken, dass die Feuerwehr auch mit Großfahrzeugen über Waldwege fahren können muss, was dann bei entsprechendem Bewuchs oft nicht mehr möglich ist und zu Verzögerungen führen kann.
Neben der zuständigen Feuerwehr Steinebach, die mit 3 Fahrzeugen vor Ort war, unterstützten auch noch die Wehren aus Kausen und Rosenheim jeweils mit einem Fahrzeug die Löscharbeiten.
Um eine sichere Wasserversorgung zu gewährleisten, wurde ein Pendelverkehr mit den Tanklöschfahrzeugen von Kausen und Steinebach eingerichtet.
Im Verlauf der Löscharbeiten wurden etwa 12.000 Liter Wasser benötigt, um den Brand zu löschen, da sich das Feuer auch in den Waldboden gefressen hatte. Insgesamt waren rund 30 Wehrleute im Einsatz, hinzu kamen Fahrzeuge der Polizei und der Rettungsdienst zur Eigensicherung der Einsatzkräfte.
Ein Umstand, der die Löscharbeiten nicht einfacher gestaltete waren die hohen Temperaturen, die den Wehrleuten neben dem unwegsamen Gelände zusätzliche Kräfte abverlangten.
Die fortdauernde Hitze und Trockenheit hat dazu geführt, dass mittlerweile die zweithöchste Warnstufe vor Waldbränden von Seiten des Deutschen Wetterdienstes ausgerufen wurde und ein entsprechend vorsichtiger Umgang mit offenem Feuer oder achtlos weggeworfenem Glas von Nöten ist.
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Foto: Etwa 12.000 Liter Wasser wurden benötigt, um den Waldbrand zu löschen.
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