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"Germanisten" zog es in Deutschlands hohen Norden

Einen ebenso informativen wie abwechslungsreichen Ausflug erlebten jetzt die Mitglieder des MGV "Germania" Betzdorf, als unter anderem die Meyerwerft in Papenburg besucht wurde.
\"Germanisten\" zog es in Deutschlands hohen Norden
Betzdorf. Das Emsland und Ostfriesland waren die Ziele des diesjährigen Ausfluges des MGV "Germania" Betzdorf. In der südlichsten Hafenstadt Deutschlands, der Stadt Papenburg hatten die "Germanisten" Quartier bezogen. Lebte Papenburg einst vom Torfabbau, so sind heute die Meyerwerft, die katholischen Kirche und die ADO-Gardinenwerke die größten Arbeitgeber. Bei der Besichtigung der Meyerwerft wurde den Teilnehmer interessantes über den Schiffsbau und die Schiffsbautradition in Papenburg erzählt. Zur Zeit wird hier mit der "Disney Dream" eines der grössten Kreuzfahrtschiffe der Welt gebaut. Neben der Meyerwerft wurde während einer Stadtrundfahrt in der südlichsten Hafenstadt Deutschlands die Fehnkolonie und das Papenburger Hus besichtigt. Fast endlos erscheinen die Kanäle, die das Stadtbild inmitten der letzten Hochmoorflächen Deutschlands prägen. Weitere Besichtigungspunkte waren das Stammhaus der Firma Berentzen in Haselünne, sowie das im 17. Jahrhundert erbaute Jagdschloss Clemenswerth. Das Schloss ist eines der sehenswertesten Kulturdenkmäler Norddeutschlands und die einzige noch erhaltene Alleesternanlage weltweit. Acht Lindenalleen, jede doppelreihig angelegt führen zum Mittelpunkt, dem Jagdschloss. Der Prunkbau ist umringt von acht Pavillons, wovon einer die Schlosskapelle mit anschließendem Kapuzinerkloster ist. Leer mit seinem Hafen und der Altstadt, sowie die Seehafenstadt Emden waren während einer Ostfrieslandrundfahrt ebenso Ziele wie das Fischerdörfchen Greetsiel und die Urlauberhochburg Norddeich. Wilhelmshaven wurde während einer Hafenrundfahrt erkundet, bevor die "Germanisten" den Marinestützpunkt Wilhelmshaven besichtigten. Hier erfuhren die Teilnehmer, die Geschichte des Stützpunktes von der Kaiserzeit bis heute. Hatten ursprünglich mehrere Bootsklassen Wilhelmshaven als Heimathafen, so sind heute nur noch Fregatten hier zu Hause. Einen Abstecher in die Niederlande führte die "Germanisten" in die im 16. Jahrhundert gegründete und etwa 1860 aufgegebene Festung Bourtange. Diese wurde auf der Basis von Plänen von 1742 im 19. Jahrhundert rekonstruiert.
Auch die Geselligkeit kam bei der mehrtägigen Fahrt nicht zu kurz. Planwagenfahrt ins Moor, Kanalfahrt,
Kanaltaufe, Erwerb des Kanalpatents oder Grillabend waren ebenso Bestandteil des Programms wie die Ausflüge.
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Foto: vor der Fregatte "Brandenburg" im Marinestützpunkt Wilhelmshaven.

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