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Nachricht vom 08.04.2021    

Neues Rathaus für die VG Wissen: Planung ausgeschrieben

Die VG Wissen will ein neues Rathaus bauen: Es soll ein wirtschaftliches Gebäude entstehen, das den modernen Anforderungen an eine nachhaltige Planung entspricht. Das Hauptgebäude mit den Büroflächen soll rückwärtig gelegen auf dem Grundstück des vorhandenen Rathauses errichtet werden.

Die Tage des alten Wissener Rathauses sind gezählt. Foto: Archiv/KathaBe

Wissen. Nach Abriss des alten Rathausgebäudes soll dann zur Rathausstraße hin ein Eingangsbauwerk entstehen, welches Bürgerbüro, Empfang und Besprechungsräume beherbergt. Die entsprechende Planung wird nun europaweit ausgeschrieben.

Ein kurzer Blick zurück: Die ehemalige Realschule, das ehemalige Katasteramt sowie der ursprüngliche Neubau sind aus wirtschaftlichen sowie politischen Gründen verworfen worden.
Übrig geblieben ist als einzige Alternative ein „verkleinerter“ Neubau. Dieser hat eine wesentlich reduzierte Fläche für Büros, Sitzungsräume und Nebenflächen und verfügt über eine mittlere Ausstattung und einem bestmöglichen digitalen und energetischen Konzept nach den aktuell gültigen Richtlinien. Er soll das 64 Jahre alte Rathaus aus dem Jahr 1957 ablösen.

Rund sechs Wochen nachdem der Verbandsgemeinderat die Standortentscheidung getroffen hat, kann daher aufgrund der guten Zusammenarbeit und Vorarbeiten des Projektteams Rathaus, das aus den Fraktionsvorsitzenden aller politischen Gruppen im Verbandsgemeinderat und der Verwaltung besteht, die Ausschreibung zeitnah auf den Weg gebracht werden.

Bürgermeister Berno Neuhoff: „Ich danke allen Akteuren aus Rat, Verwaltung und den Aufsichtsbehörden des Kreises und Landes für die gute Beratung der Verbandsgemeindeverwaltung, damit die europaweite Ausschreibung in der ersten Stufe zeitnah auf den Weg gebracht werden konnte. Zielsetzung ist es, bis zum 15. Oktober einen Antrag auf Fördermittel aus dem Investitionsstock des Landes zu erstellen, dem ein Plan mit Zahlen und Kosten zugrunde gelegt wird.“ Auch die Berechnung der notwendigen Lebenszykluskosten und Betrachtung der wirtschaftlichsten Varianten hat die Verwaltung letzte Woche der Aufsichtsbehörde vorgelegt.



„Nun gilt es, Planer für die wirtschaftlichste Variante eines Rathauses mittlerer Art und Güte zu finden, die ins Stadtbild passt und einen sehr hohen energetischen Standard aufweist. Das Verfahren und die Kriterien sind definiert. Die Ausschreibung lässt neben der klassischen Bauweise auch Holz oder Hybridlösungen zu. Ziel ist es, sich im Sommer für den besten Planer und Ingenieurbüro zu entscheiden“, so Neuhoff abschließend.

Die hierfür erforderlichen Planungsleistungen werden in 3 Losen (Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung) vergeben. Die Verlinkungen zum elektronischen Vergabesystem der EU (TED) sind auf der Internetseite der Verbandsgemeinde unter www.wissen.eu/ausschreibungen zu finden. (PM)

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