Werbung

Nachricht vom 08.04.2021    

Rheinland-Pfälzische Unternehmen in die Impfkampagne einbinden

Um den Weg aus der Pandemie und das Impfen zu beschleunigen, schlagen die vier IHKs in Rheinland-Pfalz vor, die Wirtschaft in die Impfkampagne des Landes einzubinden.

Symbolfoto

Koblenz. Sobald es durch ausreichend Impfstoffe möglich ist, auch dezentral zu impfen, sollen größere Unternehmen aus ganz Rheinland-Pfalz mit ihren betriebsärztlichen Abteilungen als lokale Impf-Orte auch für umliegende kleinere Betriebe bereitstehen. Dafür müssen jetzt die Infrastruktur und die Voraussetzungen geschaffen werden, so die Industrie- und Handelskammern – um dann direkt starten zu können, sobald das Impfen weiter Fahrt aufnimmt. Durch die Initiative soll in Rheinland-Pfalz eine dritte Säule entstehen – ergänzend zu den Impfzentren der 24 Landkreise und zwölf kreisfreien Städte sowie den rund 2.500 Hausärzten –, um die Impfkapazitäten im Flächenland möglichst gut auszunutzen und das Gesundheitssystem zu entlasten.

„Nur durch mehr und schnellere Impfungen können wir unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft wieder in einen normalen Zustand zurückführen – in dieser Ausnahmesituation müssen wir hier in Rheinland-Pfalz pragmatisch handeln und jetzt darüber nachdenken, neue Partnerschaften einzugehen“, sagt Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz und Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz. Dr. Tibor Müller, Hauptgeschäftsführer der IHK Pfalz, macht deutlich: „Wir dürfen keine Zeit verlieren, sondern müssen jetzt die Rahmenbedingungen abklären, um sofort handlungsfähig zu sein, sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht.“

Die vier rheinland-pfälzischen IHKs, die rund 250.000 Mitgliedsunternehmen vertreten, bieten an, Ansprache und Motivation passender Ankerbetriebe zu übernehmen: Dafür kämen vor allem die gut 150 Betriebe mit mehr als 500 Beschäftigten in Frage. „Ziel ist es, dass in jeder der 129 Verbandsgemeinden oder zumindest in deren Nähe mindestens ein Ankerbetrieb beteiligt wird“, erläutert der Hauptgeschäftsführer der IHK Trier, Dr. Jan Glockauer. Die vier IHKs selbst stehen ebenfalls als Impf-Orte zur Verfügung. Die operative Abwicklung vor Ort würde über das Land und die kommunal zuständigen Stellen laufen. Damit sich möglichst viele Betriebe beteiligen, sei es entscheidend, die Impfbürokratie auf das absolute Minimum zu reduzieren.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Kita - Assistenz (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57555 Mudersbach

Mitarbeiter für Wasserzählerwechsel (m/w/d)

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
57610 Altenkirchen (Westerwald)

Finanz- und Lohnbuchhalter (m/w/d)

Pusch AG
56242 Marienrachdorf

Arbeitstrainer/-in (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57610 Altenkirchen (Westerwald)

Gruppenleitung (m/w/d) in der Werkstatt

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


„Die Wirtschaft kann und will einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten“, betont Günter Jertz, Hauptgeschäftsführer der IHK für Rheinhessen, „Fähigkeiten und Möglichkeiten der Unternehmen sollten hier noch stärker als bisher genutzt werden.“ Schließlich hätten Betriebsärzte das Know-how, um große Gruppen zu impfen: Seit 2015 dürfen sie nicht nur die Beschäftigten in den Unternehmen impfen, sondern gemäß Präventionsgesetz auch allgemeine Impfungen durchführen, etwa bei den jährlichen Grippeschutzimpfungen. Bundesweit könnten die 12.000 Betriebsärzte pro Monat fünf Millionen Arbeitnehmer impfen. Es ist aus Sicht der IHKs daher sinnvoll, sie auch in die Kampagne gegen Covid-19 einzubeziehen. (PM)


Mehr dazu:   Coronavirus  
Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Wirtschaft


"Dörnersch-Jubiläumsladen" in Brachbach öffnet am 7. August

In Brachbach steigt die Spannung auf das große Jubiläumsjahr "555 Jahre Brachbach". Am 7. August öffnet ...

Vereinsleben neu belebt: Modernisierung des Sportheims in Wallmenroth

Das Sportheim der SG Wallmenroth/Scheuerfeld erstrahlt in neuem Glanz. Dank des Einsatzes von Ehrenamtlichen ...

Erfolgreicher Start für "Dein Digi-Projekt" im Kreis Altenkirchen

Die Digitalisierung bietet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, doch oft fehlt es an konkreten Ansätzen. ...

Wäller Helfen wird Ausbildungsbetrieb: Neue berufliche Perspektiven im Westerwald

Wäller Helfen e. V. erweitert sein Engagement um einen neuen Baustein: Der Verein ist ab sofort anerkannter ...

Wann sind Deepfake-Nacktbilder in Deutschland strafbar?

ANZEIGE | Moderne KI-Systeme können aus einem gewöhnlichen Porträtfoto eine scheinbar realistische Nacktdarstellung ...

ABOM 2026 in Wissen: Berufsmesse mit über 80 Ausstellern startet

ANZEIGE | Am Dienstag, 8. September 2026, von 17:30 bis 20 Uhr sowie am Mittwoch, 9. September 2026, ...

Weitere Artikel


Rad-Flyer „Kannenbäckerland-Route“ erschienen

Im letzten Jahr ist die Radkarte „Fahrradfahren rund um den Köppel“ in Zusammenarbeit der vier Verbandsgemeinden ...

Corona: Neue Regeln für Kindergärten

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig stellt verstärkte Maßnahmen für sicheren Kita-Betrieb vor: Ausweitung ...

Volksbank Hamm/Sieg fusioniert mit Rosbacher Raiffeisenbank

Die Kräfte der beiden kleinen Institute sollen noch in diesem Jahr rückwirkend zum 1. Januar gebündelt ...

Neues Rathaus für die VG Wissen: Planung ausgeschrieben

Die VG Wissen will ein neues Rathaus bauen: Es soll ein wirtschaftliches Gebäude entstehen, das den modernen ...

Rüddel: „Krankenhausneubau nicht sachorientiert, sondern politisch!“

„Das Vorgehen um den Krankenhausneubau in Müschenbach vor den Stadttoren von Hachenburg ist nicht sachorientiert, ...

Handlettering: Die Kunst der schönen Buchstaben

Am Samstag, 17. April, bietet die Kreisvolkshochschule (KVJS) in Altenkirchen nochmals den Kreativkurs ...

Werbung