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Nachricht vom 15.04.2021    

Erstes Kind erhält Baum im MUTABOR-eigenen Wald

Für jedes Kind, das in eine MUTABOR Pflegefamilie, Sozialpädagogische Lebensgemeinschaft oder Wohngruppe einzieht, lässt der gemeinnützige Jugendhilfeträger seit diesem Jahr einen Baum pflanzen.

In dieser Villa in Hamm (Sieg) leben sieben Jungs in einer MUTABOR-Wohngruppe. Fotos: MUTABOR

Hamm (Sieg). In Hamm (Sieg) leitet Melanie Kalenka eine Wohngruppe mit sieben Jungen im Alter von sieben bis siebzehn Jahren, die nicht mehr oder vorübergehend nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können. Die damit verbundenen Veränderungen sind für die jungen Menschen oft schwer zu meistern – insbesondere, wenn sie mit Verletzungen, Schmerz und Verunsicherung einhergehen.

„Neue Lebenssituationen als Chance erkennen – das wollen wir mit unserer Arbeit bewirken“, betont die staatlich anerkannte Erzieherin. Die betreuten Kinder und Jugendlichen sollen wachsen, neue Wurzeln schlagen lernen und den Herausforderungen des Lebens begegnen können. „Bäume, die wir über Treedom – eine weltweite Plattform - pflanzen, sind ein schönes Sinnbild für unsere Arbeit“, sagt die Gruppenleiterin, die mit ihrem Team die Innenräume der alten Villa besonders liebevoll gestaltet hat.

Der Wald von MUTABOR Mensch & Entwicklung umfasst 15 Bäume in drei Ländern. Ein Baum davon ist nun erstmals einem Kind zugeordnet worden. Ein Kleinbauer in Kenia setzt den Sprössling in die Erde, über den im Laufe der Zeit immer mal wieder etwas online zu lesen ist. Das Kind kann seinem Baum einen Namen geben. Wenn es eines Tages seine Pflegefamilie oder Einrichtung verlässt, wird ihm der Baum geschenkt.

Kalenka erklärt die Bedeutung des Baumes als Symbol: „So wie der Baum ist auch das Kind über die Zeit gewachsen und hat sich entwickelt.“
Das Geschenk habe aber nicht nur einen sozialen Nutzen, weil es eine Lebensgrundlage für die Kleinbauern in anderen Teilen der Welt darstellt. Indem es etwa der Wüstenbildung entgegensteuert, stärke es auch das lokale Ökosystem, die Artenvielfalt und die globale Bindung von CO².



Die Zusammenarbeit mit Treedom ist ein Teil von „MUTABOR tut gut“. Unter diesem Titel agiert der Jugendhilfeträger mit unterschiedlichen Maßnahmen sozial wirksam. Dazu gehört ebenfalls die Restcent-Aktion, bei der Mitarbeitende freiwillig monatlich die Centbeträge ihres Nettolohns und/oder einen Euro abtreten, um Gutes zu tun. Sie unterstützen ihren Arbeitgeber gerne bei seinem Engagement, schonend, nachhaltig und sozialverträglich mit allen Ressourcen umzugehen: Einkäufe und Dienstleistungen werden möglichst innerhalb der Region erledigt, Ökostrom und -gas wird genutzt, Müll getrennt, Strom gespart und das papierlose Büro angesteuert.

Mit all diesen Maßnahmen - seit diesem Jahr mit Treedom auch weltweit - soll der ökologische Fußabdruck möglichst klein gehalten werden. Weitere Infos unter https://mutabor-mensch.de/das-unternehmen/mutabor-tut-gut/ oder https://www.treedom.net/de/organization/mutabor-mensch-und-entwicklung (PM)



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