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Nachricht vom 23.04.2021    

Freudenberg und Kirchen: Bürgermeisterin und Bürgermeister-Kandidat wollen Kooperation verfestigen

Zu einem gemeinsamen Austausch trafen sich jetzt Nicole Reschke, Bürgermeisterin der Stadt Freudenberg, und Andreas Hundhausen, Bürgermeisterkandidat für die Verbandsgemeinde Kirchen (beide SPD). In dem Gespräch ging es unter anderem um die derzeitige und zukünftige länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen den beiden Nachbarkommunen.

Trafen sich zum Austausch: Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke und Andreas Hundhausen, Kirchens Stadtbürgermeister und Bürgermeisterkandidat für die Verbandsgemeinde Kirchen. (Foto: Hundhausen)

Kirchen/Freudenberg. Schon jetzt verbinde die Verbandsgemeinde Kirchen und Freudenweg einiges, heißt es einleitend in einer Pressemitteilung von Hundhausen, der für die Wahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchen am 6. Juni antritt. Gerade für die Menschen in Friesenhagen und Niederfischbach sei Freudenberg ein wichtiger Ort. Seit Längerem gebe es einen regen Austausch zwischen den Verwaltungen im Bereich Tourismus, insbesondere wegen des gemeinsamen Radweges, welcher 2002 eingeweiht wurde. Die sogenannte „2LänderTour“, die landschaftlich das Siegtal über das Asdorftal und das Wildenburger Land mit dem Erholungsgebiet Biggesee und der Lenne im Sauerland verbinde, sei ein Beweis dafür, dass Ländergrenzen im Tourismus keine Rolle spielten.

Reschke und Hundhausen betonten, dass auch die Feuerwehren seit einigen Jahren gut miteinander zusammenarbeiten würden, was zuletzt beim Brand der Musikfabrik in Freudenberg beobachtet werden konnte. Bei diesem Einsatz hatten Kräfte aus Harbach und Niederfischbach unterstützt. „Es ist gut, wenn sich die Feuerwehren gegenseitig in schwierigen Lagen helfen“, so Nicole Reschke. „Ein guter Austausch mit den Nachbarkommunen ist mir wichtig, weil wir als Region – auch länderübergreifend – zusammenhalten müssen“, formuliert Hundhausen abschließend. In diesem Zusammenhang betonte er auch die erfolgreiche Arbeit des noch jungen Vereins „Ein Siegerländer Tal“, dem es bei seinem Hauptprojekt darum ginge, die Orte Gosenbach, Oberschelden, Niederschelden, Niederschelderhütte, Mudersbach und Brachbach aufgrund ihrer gemeinsamen Vergangenheit in der Blütezeit des hiesigen Bergbaus miteinander zu verbinden. Im Falle eines Wahlsieges will Hundhausen einen regelmäßigen Austausch mit den Nachbarkommunen suchen und die bisherigen Kooperationen verfestigen. (PM)




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