Werbung

Nachricht vom 05.05.2021    

Nicht entsorgter Hundekot führt zu Ärgernis

Von Katharina Behner

Nicht entsorgter Hundekot auf öffentlichen und privaten Gehwegen und Plätzen ist auch ein Problem in der Stadt Wissen und den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde. Längst nicht alle Hundehalter räumen die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner weg und sorgen damit für Ärgernis und Unverständnis. Ein Appel an die Hundehalter.

Grundstücksbesitzer, Kinder auf Spielplätzen, der Rasen mähende Bauhofmitarbeiter, Spaziergänger auf Gehwegen und die Landworte freuen sich, wenn Hundekot sofort von den Frauchen und Herrchen entsorgt wird. (Symbolfoto)

Wissen/Region. Allein in der Stadt Wissen sind mit Stand des 1. Mai insgesamt 603 Hunde angemeldet. Weitere 766 verteilen sich auf die Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde. Ein ständiges Ärgernis sind Hundehaufen auf öffentlichen Gehwegen, Plätzen und privaten Flächen. Auch in der Stadt Wissen wird leider in letzter Zeit wieder vermehrt Hundekot vorgefunden. Gerade an gern benutzen Spazierwegen und sogar auf Kinderspielplätzen werden häufig Hinterlassenschaften von Hunden entdeckt.

Solche Verunreinigungen sind nicht nur eine ästhetische Frage. Bieten sie zudem Nährboden für gefährliche Bakterien und bergen damit neben gesundheitlichen auch Schäden auf privaten wie auf öffentlichen Grundstücken. An Schuhen klebende Kotreste stinken ekelhaft, zudem ist die Pflege von verunreinigten Grünanlagen eine höchst unangenehme Sache. Das dies bei Einwohnern und Besuchern der Stadt zu Ärger, Unverständnis und Streit führt ist vorprogrammiert, daher appelliert die Verwaltung an die Hundehalter.

Fest steht: Zum Wohle aller Bürger müssen Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ordnungsgemäß und unverzüglich entsorgen. Dazu sind die Halter sogar per Gesetz verpflichtet. § 2 Absatz 4 der Gefahrenabwehrverordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen in der Verbandsgemeinde Wissen erläutert, dass Halter und Führer von Hunden dafür Sorge tragen müssen, das besagte Flächen nicht mehr als verkehrsüblich verunreinigt werden dürfen. Eine Zuwiderhandlung stellt zudem eine Ordnungswidrigkeit dar. Nicht ordnungsgemäß entsorgte Abfälle können ein Bußgeld ab 100 Euro plus Bearbeitungsgebühren nach sich ziehen, so die Verwaltung.



Gegenseitige Rücksichtnahme hilft das Problem zu Vermeiden

Hundekot auf öffentlichen und privaten Gehwegen und Plätzen ist auch ein Problem in der Stadt Wissen. Der Fußweg zum Buschkamp wird leider oft als Hundetoilette benutzt. (Foto: Katharina Behner)

Für ein verträgliches Miteinander von Menschen und Hunden ist gegenseitige Rücksichtnahme, ein gewisses Maß an Verständnis und Toleranz erforderlich. Daher sollte die Beseitigung des Hundekots eine Selbstverständlichkeit sein.

Geeignete Kunststofftüten können zu niedrigen Preisen erworben werden, die dann gefüllt über die Restmülltonne zu entsorgen sind. Zusätzlich stehen in der Stadt Wissen und auch in den Ortsgemeinden kostenlos Hundetoiletten zur Verfügung.

Die Verwaltung bittet alle Mitbewohner im Sinne der gemeinschaftlichen Bewältigung des Problems sich an die Vorgaben zu halten. Auch sei die Zivilcourage gefragt, indem dem Ordnungsamt konkrete Zeugenaussagen (Name, Ort, Zeitpunkt) über derartige Ordnungswidrigkeiten gemeldet werden.

Diese Vorgehensweise habe mitnichten etwas mit Denunziantentum zu tun, sondern trage dazu bei, renitenten Hundehaltern zu vergegenwärtigen, dass man in einer Gemeinschaft lebe, deren Regeln für alle gelten.

Grundstücksbesitzer, Kinder auf Spielplätzen, der Rasen mähende Bauhofmitarbeiter, Spaziergänger auf Gehwegen und die Landwirte freuen sich über diese Art von Unterstützung. Für die Beachtung der Regeln zu diesem Thema bedankt sich die Verwaltung. (KathaBe)


Lokales: Wissen & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

.: Neu bei Instagram :. => @kuriere_news



Aktuelle Artikel aus Region


Rock für Hoffnung: Vom Pech verfolgt und doch ein Volltreffer

Regenfälle, Probleme mit der Technik, eine kurzfristige Absage des Hauptacts und eine Erkrankung des ...

Gemeinsam stark: Registrierungsaktion für Lea in Altenkirchen

Die neunjährige Lea aus dem Westerwald ist an Blutkrebs erkrankt und benötigt dringend eine Stammzellspende. ...

Deutsche Waldtage 2025: Förster lädt zum Spaziergang am Kloster Marienthal ein

Vom 19. bis 21. September 2025 finden die Deutschen Waldtage unter dem Motto "Gemeinsam! Für den Wald." ...

Neuer IBAN-Abgleich: Schutz vor Betrug bei Überweisungen ab Oktober 2025

Ab Donnerstag, 9. Oktober 2025, wird das Überweisen von Geld sicherer. Eine neue EU-Verordnung verpflichtet ...

Kulturelle Entdeckungstour durch den Westerwald

Am Samstag, 13. September 2025, bietet eine Exkursion der Lokalen Aktionsgruppe Westerwald-Sieg spannende ...

PayPal-Panne: Was Nutzer jetzt wissen müssen

Ein technischer Fehler beim Online-Bezahlsystem PayPal sorgt für Unruhe unter den Nutzern. Der Bankenexperte ...

Weitere Artikel


Corona im AK-Land: 46 neue Infektionen am Mittwoch, Inzidenz bei 125,0

Mit 46 Neuinfektionen am Mittwoch steigt die Gesamtzahl aller im Verlauf der Corona-Pandemie positiv ...

Motorsport-Legende aus Altenkirchen kommentiert bald GT-Meisterschaft

Dirk Adorf weiß, wovon er spricht. Die 24h-Rennlegende aus Altenkirchen hat bereits über 56 Siege auf ...

Bundesstraße 414 wird beim Bahnhof Ingelbach voll gesperrt

Der Landesbetrieb Mobilität Diez teilt mit, dass ab Montag, 17. Mai, mit den Bauarbeiten auf der B 414 ...

Siegener Kinderklinik macht bei Aktion Saubere Hände 2021 mit

Die Siegener Kinderklinik informiert mit einer Verteil- und Infoaktion zum Thema Händehygiene am 5. Mai, ...

Fairtrade-Stadt-Altenkirchen: "Wir machen mit"

Die kommunale Kita „Traumland“ ist die erste Kindertagesstätte in der Stadt Altenkirchen, der die Plakette ...

Erneut Laterne vom Wegekreuz in Elkhausen entwendet und zerstört

In der Gemeinde Katzwinkel findet man wie in anderen Ortschaften viele Wegekreuze. Die meisten dieser ...

Werbung