Werbung

Nachricht vom 08.05.2021    

Erneut Hundekot an gleicher Stelle auf dem Friedhof in Katzwinkel gefunden

Von Katharina Behner

Wie in der Stadt Wissen so haben auch die Gemeinden mit nicht entsorgtem Hundekot auf öffentlichen Plätzen und Wegen zu kämpfen. In Katzwinkel kam es zu einen besonderen Vorfall: Hier wurde Hundekot auf dem Friedhof direkt an einer Grabstätte gefunden. Dieser wurde sogar noch abgedeckt. Frauchen und Herrchen sind hier in der Verantwortung.

In Katzwinkel fanden Hinterbliebene schon mehrmals Hundekot neben einer Grabstelle. Dabei untersagt die Friedhofsordnung den Zugang für Hunde ausdrücklich. (Foto: Katharina Behner)

- AKTUALISIERT - Katzwinkel. Auch in der Gemeinde Katzwinkel gibt es immer wieder Ärger mit nicht entsorgtem Hundekot. Kürzlich jedoch kam es jedoch zu einem gesteigerten Fall der Ordnungswidrigkeit und das gleich mehrmals. Zum Friedhof neben der Barbara-Kirche muss einem Hund Zugang gewährt worden sein. Die Hinterlassenschaften fanden sich dann direkt an einer Grabstätte. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, wurden der Hundekot zudem noch mit Kieselsteinen abgedeckt.

Am Freitag, 7. Mai, fanden die Angehörigen des betroffenen Grabes nun schon zum dritten Mal Hundekot an gleicher Stelle vor. Martin und Anne Höfer aus Katzwinkel vermuten mittlerweile, dass es sich um einen Rache-Akt handeln könnte. Denn vor einigen Wochen hatte Martin Höfer einige Schilder mit dem Schriftzug „Der Hund ist nicht die Sau - sondern Herrchen und Frauchen" im Ort aufgestellt. Unter anderem am Blumenbeet zur Glück-Auf-Straße, da das Beet immer wieder als Hundetoilette missbraucht wurde.

Höfers finden es „traurig, dass sich nicht an Regeln gehalten wird" und beteuern, dass sie sehr tierlieb seien, selbst einmal einen Hund besaßen und zum Wohle der Gemeinschaft darauf achteten seine Hinterlassenschaften ordnungsgemäß zu entsorgen.

Auch Hubert Becher, Ortsbürgermeister von Katzwinkel, findet die Angelegenheit mehr als befremdlich und respektlos und kann den Ärger der Angehörigen sehr wohl verstehen. Zumal das Mitführen von Tieren auf Friedhöfen generell verboten ist. Das es gleich mehrmals quasi an der selben Stelle zu diesem Vorfall mit der Hinterlassenschaft kam, trage dazu bei und lasse sogar vermuten, dass es ein gezielter Einsatz sein könne.




Stellenanzeige

img

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH


Kein Schilderwald - Appell für ein gutes Miteinander

Noch in einer Begehung des Ortes im Februar hatte sich der Gemeinderat ganz bewusst gegen das Aufstellen von Verbotsschildern entschlossen. „Schließlich wolle man im Ort keinen Schilderwald“, so Becher und die meisten der Hundehalter hielten sich ja auch an die Regeln, die besagen, dass Hundehalter die Verunreinigungen umgehend zu entsorgen haben. Oft würden auch die Hundetoiletten genutzt. Aber im besagten Friedhofs-Fall, könne eine solche Ordnungswidrigkeit locker mit bis zum 1000 Euro geahndet werden.

Doch insgesamt möchte der Ortsbürgermeister nicht mit erhobenem Zeigefinger da stehen oder gleich alle Hundehalter in die „Sippenhaft“ nehmen.
Viel mehr sei es ihm wichtig, nochmals darauf aufmerksam machen, dass alle Bürger die Regeln im Hinblick auf die Hundekot-Problematik beachten. Ebenso appelliere er an die Vernunft für ein gutes Miteinander: „Hunde können leider immer noch nicht lesen“ und gerade in diesen Fällen, stehen die Frauchen und Herrchen in der Verantwortung. (KathaBe)


Lokales: Wissen & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Region


Altenkirchener Frauentennis-Weltranglistenturnier geht in die nächste Auflage

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei! Auf Julia Avdeeva bezogen bedeutet dies: Gelingt der 23-jährigen ...

Gemeinsam ins neue Jahr singen: Zweites Herdorfer Neujahrssingen im Hüttenhaus

Musik, Gemeinschaft und gute Stimmung stehen im Mittelpunkt des zweiten Herdorfer Neujahrssingens. Nach ...

Prozess wegen mutmaßlichen Missbrauchs durch Großvater am Landgericht Koblenz vor dem Abschluss

Im Prozess gegen einen 63-jährigen Mann wegen des Vorwurfs des schweren sexuellen Missbrauchs seiner ...

SiegMUN 2025: Junge Menschen erproben internationale Diplomatie an der Universität Siegen

Bei der Model-United-Nations-Konferenz SiegMUN 2025 wurde die Universität Siegen zum Treffpunkt internationaler ...

Pedelec-Diebstahl am Bahnhof Kirchen

Am Kirchener Bahnhof wurde ein Pedelec der Marke Hitway gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich zwischen ...

Winter im Kreis Altenkirchen: Mancherorts wird das Streusalz knapp

Die Straßen sind weiß, teilweise vereist - ein Glück, dass sich insbesondere Autofahrer in großen Teilen ...

Weitere Artikel


Kirchen: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Kradfahrer

Am Donnerstag, den 6. Mai, kollidierten ein Ford Transit und ein Krad vor dem Kirchener Stadtteil Herkersdorf-Offhausen. ...

Mehr Corona-Fälle im AK-Land: Inzidenz weit über Landeswert

Zum vierten Mal in Folge ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Altenkirchen angestiegen. Laut dem Landesuntersuchungsamt ...

CDU Wissen fordert ganzheitliches Klimaschutzkonzept fürs Wisserland

Geht es nach der CDU in der Verbandsgemeinde Wissen, so kann ein wirkungsvoller Klimaschutz vor allem ...

Wirtschaftsempfang: Organisatoren überreichen Wanderstele an Gastgeber

Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass im Kreis Altenkirchen jährlich ein Empfang der Wirtschaft ...

Verwertung von Wahlplakaten auf höchstem Niveau

Sie lächeln von unzähligen Plakatwänden, Lampenmasten und Aufstellern: Vor Wahlen sind Politikergesichter ...

Freusburg: Was die Jugendherberge so attraktiv macht – und wie sie CO2 einspart

Seit 1928 wird die Freusburg mit Unterbrechungen als Jugendherberge genutzt. Welche Entwicklung hat die ...

Werbung