Werbung

Nachricht vom 14.05.2021    

Nichts ist für die Ewigkeit

INFORMATION | Die Verbraucherzentrale rät, Energieverträge mit möglichst kurzen Laufzeiten und kurzer automatischer Verlängerung abzuschließen. Auch die Kündigungsfrist sollte kurz sein. Bei Preisänderung haben Kundinnen und Kunden ein Sonderkündigungsrecht.

Logo

Koblenz. Wie lange sollte man sich eigentlich an seinen neuen Strom- oder Erdgasversorger vertraglich binden? Diese Frage wird häufig an die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz herangetragen. „Wer sich nur sehr kurze Zeit, beispielsweise einen Monat, bindet, hat volle Flexibilität“, so Max Müller, Energierechtsexperte der Verbraucherzentrale. Keine Bange: Ein solcher Vertrag verlängert sich regelmäßig automatisch um einen Zeitraum, den man ebenfalls vertraglich vereinbaren kann. Müller rät, auch die automatische Verlängerung möglichst kurz zu wählen. „Verträge mit kurzer Laufzeit und kurzer Verlängerung können jederzeit ohne größere Diskussion und Begründung ordentlich gekündigt werden. Ein Anbieterwechsel ist somit auch kurzfristig möglich“, so Müller. Bei solchen Vertragsmodellen ist der Anbieter nach Auffassung der Verbraucherzentrale eher motiviert, durch guten Preis und guten Service attraktiv zu bleiben, wenn er seine Kunden binden möchte.

Damit bei Ärger eine Kündigung reibungslos möglich ist, sollte auch eine möglichst kurze Kündigungsfrist vereinbart werden. Diese kann sogar zwei Wochen betragen.

Wer einen Vertrag mit einem Jahr Erstlaufzeit wählt, sollte auf jeden Fall darauf achten, dass sich der Vertrag danach nur um einen Monat und nicht um ein ganzes Jahr verlängert. Von einer Erstlaufzeit mit 24 Monaten rät die Verbraucherzentrale ab, denn der Energiemarkt ist ständig in Bewegung.



Was vielen nicht bekannt ist: Kunden haben ein Sonderkündigungsrecht, wenn der Versorger seine Preise oder das Kleingedruckte ändert. Weitere Informationen unter https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/wissen/energie/probleme-mit-vertraegen-und-rechnungen/preiserhoehungen-bei-strom-und-gas-was-ist-erlaubt-13201

Für weitere Informationen und Terminvereinbarung

Fragen rund um „aktuelles Thema“, Energieverträge und Vertragsbedingungen beantworten die Energierechtsberater der Verbraucherzentrale aufgrund der aktuellen Situation gerne telefonisch per Rückruf. Die Beratung kostet 18 Euro. Terminvereinbarung für Rückruf-Beratung unter Telefon (06131) 28 48 0, per E-Mail an energierecht@vz-rlp.de oder online unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/onlinetermine-rlp ist erforderlich. Eine telefonische Erstberatung bietet die Verbraucherzentrale unter der kostenfreien Rufnummer 0800 60 75 600.
(VZ-RLP)



Anmeldung zum AK-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Altenkirchen.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Nicole nörgelt... über den Preisschlager an der Zapfsäule

Die 3,10 Mark haben wir umgerechnet längst hinter uns gelassen – und das einzige, was geht, bin bald wohl ich, weil ich mir ...

Sprach-Kitas in Kircheib und Neitersen erhalten Bundesförderung

Region. Im Rahmen dieses Aktionsprogramm können bundesweit 1.000 weitere zusätzliche Fachkräfte in „Sprach-Kitas“ gefördert ...

Lebenshilfe-Kitas sind erneut "Haus der kleinen Forscher"

Wissen / Alsdorf. Nachdem der zweijährige Prozess erfolgreich abgeschlossen werden konnte, kam Bernd Kohnen, der pädagogische ...

"Glück auf und Halleluja": Kirchenkabarett in Niederfischbach

Niederfischbach. Ständig gerät sie "inne Wallung", die langjährige Pastoralreferentin, nach eigenem Bekunden eine bekannte ...

Altenkirchen: Tanzfestival "Neue Welle" feiert abgespeckte Wiedergeburt

Altenkirchen. Eigentlich wird die Stadthalle in Duisburg-Walsum in jedem Jahr rund um Pfingsten an drei Tagen von über 1000 ...

Totalschaden: Waschbär war verantwortlich für PKW-Unfall in Wissen

Wissen. Am Freitag, den 22. Oktober, wagte sich ein Waschbär gegen 17 Uhr auf der B62/Bahnhofsstraße – mit bösen Folgen, ...

Weitere Artikel


Der Hexenweg in Friesenhagen: Erlebnisweg über dunkle Zeiten im Wildenburger Land

Friesenhagen. Die Zeiten der Hexenverfolgung sind lange vorbei, dennoch war das Wildenburger Land mit dem Kirchspiel Friesenhagen ...

Sprach-Kitas erhalten Unterstützung durch Bundesprogramm

Neuwied. Die drei Einrichtungen werden mit insgesamt 112.506 Euro ab dem 1. Juli 2021 gefördert“, dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete ...

Maiandachten im Dekanat Altenkirchen kommen

„Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen“, so beginnt ein gutbekanntes Marienlied und manch ein Kirchgänger hat sofort ...

Malwettbewerb von Feuerwehr und Aktionskreis ein voller Erfolg

VG Daaden-Herdorf. „Mit so viel Zuspruch und so vielen Kunstwerken hatte niemand gerechnet!“, so Sabine Hildenberg, Vorstandsmitglied ...

SPD-Ortsverein Wisserland würdigt Verstorbenen Horst Zeiler

Niederhövels. Zeiler stammt aus dem Dillgebiet in Mittelhessen und zunächst eine Forstlehre in Crottorf. Von 1954 bis 1956 ...

„Lasst die Kinder auf den Platz“ - Sportbeauftragter der VG Kirchen zu Corona-Beschränkungen

Verbandsgemeinde Kirchen/Region. Zwar ist kontaktloser Gruppensport für Kinder im Freien wieder möglich – allerdings nur ...

Werbung